Deutsche Bibliothek
ISSN 1612-7331
24.05.2022 - Nr. 1992
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Reich durch Puddingpulver und Zwangsarbeit





Nebenklage plädiert für längere Haftstrafe



23.05.2022 Anwalt Thomas Walther sprach von unermesslichem Leid, das der heute 101-Jährige den Häftlingen zugefügt habe...  

Er machte Karriere im KZ – und lässt bis heute jedes Wort der Reue vermissen



Von Frederik Schindler | 23.05.2022 Josef Sch. bewachte jahrelang Häftlinge im Konzentrationslager Sachsenhausen. Nun steht der Prozess gegen ihn kurz vor dem Ende. Ob der 101-Jährige nach einer Verurteilung tatsächlich eine Haftstrafe antreten müsste, ist noch unklar...

Hitlers letzter Triumph in einer Kesselschlacht



Von Florian Stark | Während die Wehrmacht 1942 ihre Sommeroffensive vorbereitete, startete die Rote Armee im Mai einen Großangriff in der Ost-Ukraine. Der schnelle Sieg ließ Hitler blind werden für die Risiken beim Vormarsch nach Stalingrad und in den Kaukasus...

Fast wäre es schon 1938 zum Weltkrieg gekommen



Von Sven Felix Kellerhoff | Was wäre gewesen, wenn sich die Tschechoslowakei 1938 nicht auf das Münchner Abkommen eingelassen hätte? Ein längerer Krieg wäre wohl unvermeidlich gewesen. Hätte Hitler wirklich gesiegt? ...

Lend-Lease im Zweiten Weltkrieg: Als Stalinorgeln auf amerikanischen Studebaker zur Front rollten

[NEUE ZÜRCHER ZEITUNG]
Von Christian Weisflog | Putin verspricht seinem Volk einen Sieg in der Ukraine, wie 1945 gegen die Nazis. Er missachtet dabei ein wichtiges Detail: Moskau verdankte damals seinen Triumph auch amerikanischen Waffenlieferungen. Eine Neuauflage des damaligen Gesetzes hilft heute Kiew...

Letzte Fotos jüdischer Opfer



Von Andreas Fritsche | 22.05.2022 Ausstellung »Last Seen« auf der Ladefläche eines alten Lkw in Potsdam...

Die NS-Vergangenheit des Documenta-Gründers: Der Fall Kurt Martin



Von Joo Peter | 19.05.2022 Recherchen zeigen: Auch ein zweiter Gründer der Documenta war tief in den Nationalsozialismus und in Kunstraub verstrickt...




Wie Adenauer jüdische NS-Opfer entschädigte



Wie können Juden nach dem Grauen des Holocaust mit Deutschland über Entschädigung verhandeln? Für den jungen Staat Israel war das Anfang der 1950er Jahre eine explosive Frage. Ein neuer Dokumentarfilm zeigt die ersten Schritte einer schwierigen Annäherung...

Unmögliche Wiedergutmachung



Von Gernot Wolfram | Dokumentarfilm »Reckonings« beleuchtet schwierige Geschichte hinter deutscher Entschädigung für NS-Verbrechen... 

Propaganda und Schikane

[JÜDISCHE ALLGEMEINE WOCHENZEITUNG]
Von Astrid Ludwig | 22.05.2022 Wissenschaftler untersuchen die Rolle der Unterhaltungsmusik in der NS-Zeit und blicken auf Lebenswege jüdischer Künstler...




Reich durch Puddingpulver und Zwangsarbeit



Von Ursula Weidenfeld | Am Beispiel von fünf mächtigen Familien beschreibt David de Jong, wie deutsche Unternehmer Hitler unterstützt haben und dafür reich belohnt wurden. Die Aufarbeitung betreiben sie bis heute oft lieber in Kommissionen als in der Öffentlichkeit...




Düsseldorf geht mit digitalem Gedenkbuch online

20.05.2022 Düsseldorf - Die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt Düsseldorf hat ein digitales Gedenkbuch für die jüdischen Düsseldorferinnen und Düsseldorfer entwickelt, die Opfer des Holocaust wurden. Die Homepage www.gedenkbuch-duesseldorf.de wurde am jetzt in der Mahn- und Gedenkstätte von Oberbürgermeister Stephan Keller sowie Projektleiterin Hildegard Jakobs vorgestellt.

"Diese nun online zugängliche Zusammenstellung führt uns noch mal in aller Deutlichkeit vor Augen, dass der Mord an den europäischen Juden nichts Abstraktes war. Menschen aus der Mitte ihres Lebens und aus der Mitte unserer Stadtgesellschaft wurden innerhalb weniger Jahre entrechtet und gedemütigt, deportiert, zur Zwangsarbeit verschleppt, ermordet," so Keller.

"Sie alle hatten Familien und Freunde, Nachbarn und Arbeitskollegen. Keiner dieser Menschen soll vergessen werden. Deswegen ist dieses Online-Gedenkbuch auch keine reine Namensliste. Vielmehr wird deutlich, dass alle diese Menschen individuelle Biografien hatten und dass ihre Ermordung bis heute schmerzt," so der CDU-Oberbürgermeister weiter. Insgesamt 2.633 Männer, Frauen und Kinder werden im digitalen Gedenkbuch nicht nur namentlich benannt, sondern viele von ihnen auch biografisch vorgestellt. Bisher sind etwa 400 ausrecherchierte Biografien online gestellt worden.

Die Nutzer des Online-Gedenkbuchs haben die Möglichkeit, Dokumente und Fotos der Personen anzuschauen. Bereits seit Mitte der 90er-Jahre wurden Informationen und Dokumente zu den Ermordeten gesammelt und in elektronischen Datenbanken zusammengeführt. Zusätzlich wurden Hintergrundtexte erstellt, die den Kontext der Verfolgung jüdischer Menschen in Düsseldorf liefern. Ein erläuternder Text ist in Englisch und in Einfacher Sprache zugänglich.

Projektleiterin Hildegard Jakobs, stellvertretende Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte: "Eine Homepage ist kein gedrucktes Buch. Es ist viel eher ein Prozess. Wir werden die Seite permanent weiterpflegen und ergänzen, so dass im Laufe der kommenden Jahre möglichst alle Menschen mit einer kurzen Biografie gewürdigt werden." Da die Forschungen zu der Verfolgung der jüdischen Bevölkerung Düsseldorfs unvermindert fortgeführt werden, wird die Homepage in den kommenden Jahren weiter ergänzt beziehungsweise erweitert. Nach jüdischer Tradition ist es ein wichtiges Gebot, dass die Namen der Ermordeten nicht vergessen, sondern be- und genannt werden und somit das individuelle Andenken an die Menschen möglich ist. Der Kulturausschuss der Stadt hatte die Entwicklung eines Online-Gedenkbuches beschlossen und die Mahn- und Gedenkstätte mit der Arbeit beauftragt.


(COPYRIGHT: Andreas Rehnolt,
Microtext-Journalistenbüro)




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