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ISSN 1612-7331
28.09.2022 - Nr. 2004
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Innerjüdische Debatte in Hamburg: Liberale fordern mehr Respekt



Erstmals seit dem 17. Jahrhundert wieder ein jüdischer Friedhof eingeweiht

[OFFENBACH-POST]
Von Detlef Sundermann | 23.09.2022 Hanau – „Der jüdische Friedhof ist eingeweiht“, schloss Neumann im feierlichen Ton nach Runde sieben. So sieht es das Judentum vor. Das Gräberfeld für Menschen mit jüdischen Glauben befindet sich auf dem neuen Kesselstädter Friedhof...

Mahnmal erinnert an jüdische Grabsteine, die für Prager Straßenpflaster missbraucht wurden



27.09.2022 Auf dem alten jüdischen Friedhof im Prager Stadtteil Žižkov wurde Anfang September ein Mahnmal enthüllt. Es heißt „Návrat kamenu“ (Rückkehr der Steine) und besteht aus ehemaligen Grabsteinen des Friedhofs. Diese wurden zu kommunistischen Zeiten zu Pflastersteinen gehauen und auf dem Prager Wenzelsplatz in den Bürgersteig verbaut...

Neues Ziel mit alten Absichten



Von Mark Elias Napadenski | Die Kultusratswahlen stehen vor der Tür. Gewählt wird der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien...

Innerjüdische Debatte in Hamburg: Liberale fordern mehr Respekt



Von Alexander Diehl | 23.09.2022 Ist das Liberale Judentum in Gefahr – da wo es entstand? Israelitischer Tempelverein Hamburg fordert erneut mehr Anerkennung und bessere Behandlung...

Düstere Botschaft von Putin an Russlands Juden



Von Sabine Brandes | 28.09.2022 Rosch-Haschana-Gruß aus dem Kreml klingt wie eine Drohung – Jerusalem verurteilt Referendum in der Ostukraine...

Die Czernowitzer Dichterin Rose Ausländer überlebte den Holocaust und schuf ein grosses lyrisches Werk



Von Andreas Kilcher | 25.09.2022 Sie hatte ihr Leben lang Gedichte geschrieben, berühmt aber wurde sie erst, nachdem sie in Düsseldorf ins Altersheim umgezogen war....

Musikalischer Fingerabdruck



Von Heike Linde-Lembke | 24.09.2022 Kantor Assaf Levitin hat in der Jüdischen Gemeinde Hamburg viel vor...

Zum Mitlesen



Von Chajm Guski | Der Berliner Verlag »Jüdisches« bringt Gebetbücher für die Hohen Feiertage mit gleichwertiger Übersetzung heraus...

Gemeinsamer Nenner



Von Rabbiner Avichai Apel | An Rosch Haschana ist es besonders wichtig, Differenzen zu überwinden und zusammenzufinden...




Ästhetik vs. Bestialität



Von Anne Amend-Söchting | In „Isidor“ erzählt Shelly Kupferberg vom Glanz und Elend ihres Urgroßonkels...


Ausstellung: "This is me - Queer und religiös?" im Jüdischen Museum Westfalen gestartet

Dorsten - "This is me - Queer und religiös?" lautet der Titel einer Ausstellung, die seit Sonntag (25.9.2022) im Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten zu sehen ist. Präsentiert werden bis zum 13. November Geschichten und Fotos von 15 sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten.

Die Schau wurde vom Jüdischen Museum Rendsburg konzipiert. Die vorgestellten Personen sind lesbisch, schwul, bisexuell, trans- oder intersexuell und gehören verschiedenen religiösen Communities an, hieß es zum Auftakt der Ausstellung. Sie Ausstellungsmacher wollen "Menschen vorstellen, die in unserer Gesellschaft oftmals unsichtbar bleiben".

Viele von ihnen tragen ebenfalls viele Jahres ihres Lebens eine Maske. Sie machen die Erfahrung, dass sie einen Teil ihrer Identität verstecken müssen, um akzeptiert zu werden. Wenn dieses Versteckspiel nicht mehr zu ertragen ist, beginnen sie einen Selbstfindungsprozess, der oftmals sehr schmerzhaft ist. Denn viele Angehörige der Mehrheitsgesellschaft schätzen es nicht, wenn ihre traditionellen Vorstellungen von Geschlecht, Sexualität und Glaube infrage gestellt werden. Schon gar nicht in dieser Kombination.

Queerfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus gehören daher zum Alltag der 15 portraitierten Menschen. Ausgrenzung und Diskriminierung begegneten ihnen sowohl im engsten Familien- und Freundeskreis, als auch in ihren queeren und religiösen Communities. Viele von ihnen mussten viel aufgeben, um zu sein, wer sie schon immer waren und haben sich doch selbst gefunden. Die 15 Protagonisten zeigen sich heute mutig in dieser Fotoausstellung.

Die überlebensgroßen Portraits hat die Fotokünstlerin Ceren Saner geschaffen. An die Besucher der Schau in Dorsten appellieren die Ausstellungsmacher: "Begegnen Sie Menschen, die Gesicht zeigen für eine Gesellschaft, in der Platz für uns alle ist."

Die Ausstellung ist dienstags bis freitags von 10 bis 12.30 Uhr und samstags/sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Internet:
www.jmw-dorsten.de

(COPYRIGHT: Andreas Rehnolt,
Microtext Journalistenbüro)




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