Deutsche Bibliothek
ISSN 1612-7331
11.09.2006 - Nr. 678
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Editorial


ACHTUNG:

Morgen, Dienstag 12. September 06, erscheint ONLINE-EXTRA Nr. 36 mit einem exklusiven Auszug aus dem Lehr-, Lern- und Arbeitsbuch für Schule und Erwachsenenbildung "Was Christen vom Judentum lernen können".

Der nächste tagesaktuelle COMPASS erscheint am Mittwoch, 13. September 2006.

Guten Tag!

Nr. 678 - 11. September 2006


Nach dem Libanon-Krieg wächst in Israel die Unzufriedenheit mit der Regierung. Der rechtsnationale Likud und die Rechtsradikalen erfahren Zuspruch. Premier Olmert muss nun dringend neue politische Ziele formulieren. So in etwa lautet der Tenor einer Tagung der Heinrich-Böll-Stifung, an der u.a. auch der israelische Soziologe Natan Sznaider teilnahm. Igal Avidan berichtet von der Tagung für die NETZEITUNG.
Der Link zum Bericht in der Rubrik ISRAEL INTERN.

Die hessische CDU sucht das, "was uns leitet". Als Erster sprach darüber der Historiker Arnulf Baring, für den die Nazi-Diktatur nicht mehr als eine "bedauernswerte Entgleisung" darstellt, wie Pitt von Bebenburg in seinem Bericht für die FRANKFURTER RUNDSCHAU schildert: "Arnulf Barings Entgleisungen".
Der Link dazu in der Rubrik VERGANGENHEIT...

Rumänien plant ein Denkmal für die mehr als 280 000 Holocaust Opfer, das nach einem Entwurf des siebenbürgischen Bildhauers Peter Jacobi in Bukarest entstehen soll, berichtet die SIEBENBÜRGER ZEITUNG. Mit seinem Modell hat der bei Pforzheim lebende, 70-jährige Künstler die internationale Ausschreibung des rumänischen Kulturministeriums gewonnen. Die Grundsteinlegung soll zum Holocaust-Gedenktag am 9. Oktober 2006 erfolgen.
Der Link zum Bericht in der Rubrik VERGANGENHEIT...

"Ich habe Angst um Israel", sagt Jostein Gaarder, weltberühmter Bestseller-Autor des Buches "Sofies Welt" - und die Begründung seiner Angst brachte ihm nun den Vorwurf des Antisemitismus ein. Bei seinem jüngsten Auftritt in Berlin hat er unterdessen seine Kritik an Israels "Kriegspolitik" verteidigt: "Israel muss sich anders verhalten, um Frieden schaffen zu können", sagte der norwegische Autor. "Ich habe Angst um Israel - ähnlich wie ich Angst um mein Kind hätte, wenn es sich gewalttätig anderen Kindern gegenüber verhielte", heißt es in einem Interview mit dem DEUTSCHLANDRADIO. In der NEUEN ZÜRCHER ZEITUNG nimmt Sieglinde Geisel den Schriftsteller gegen seinen eigenen Text in Schutz: "Gaarders Aussagen über Israel mögen skandalös sein, im Gespräch jedoch erweckt er nicht den Eindruck eines verkappten Antisemiten", schreibt sie.
Links zu Berichten und Meinungen zum Thema in der Rubrik ANTISEMITISMUS.

Die philosemitische Bewegung der Amici Israel (1926-1928) verfolgte eine radikale Erneuerung der Liturgie, der katholischen Theologie über das Judentum und eine Überwindung des Antisemitismus und Antizionismus innerhalb der katholischen Kirche. Diese Zielsetzung ging dem Heiligen Offizium unter Leitung von Kardinal Merry del Val zu weit. Das Heilige Offizium verbot 1928 diese Bewegung mit Zustimmung Papst Pius XI. und zwang die Gründer, sich zu unterwerfen. Diese Geschichte ist eine einzigartige und exemplarische Quelle dafür, wie sich die höchste kirchliche Leitung in der Zeit zwischen den Weltkriegen gegenüber den Juden als ‚Anderen‘ abgegrenzt hat und welche Rolle dies bei der Konstruktion einer orthodoxen, ultramontanen katholischen Identität spielte. Theo Salemink hat zu dieser Thematik intensiv geforscht und im Magazin THEOMAG kann man seine Analyse, basierend auf einem Vortrag, nachlesen.
Der Link zum Beitrag in der Rubrik CHRISTLICH-JÜDISCHER DIALOG.

Das Institut für Auslandsbeziehungen legte kürzlich eine interkulturelle Studie zum Thema Gewalt in Vergangenheit und Gegenwart vor. Sie soll als Grundlage für den Dialog zwischen Intellektuellen aus westlichen und islamisch geprägten Ländern dienen. Mona Naggar stellt die Studie auf den Seiten von QANTARA vor.
Der Link dazu in der Rubrik INTERRELIGIÖSE WELT.

Werden gläubige Patienten schneller gesund als ungläubige? Einige Studien scheinen diese These zu stützen. Kritiker warnen hingegen vor Wunschdenken. Nun forscht die Uni Witten nach. Andreas Fasel berichtet über das Forschungsvorhaben in der WELT: "Muslime sind die besseren Kranken".
Der Link zu seinem Bericht in der Rubrik INTERRELIGIÖSE WELT.

"Österreichs Image im Ausland ist schlechter, als es das Land in Wahrheit ist", sagt Paul Chaim Eisenberg, Oberrabbiner der israelitischen Kultusgemeinde Wiens im Interview mit dem KURIER. Weiter meint er: "Im Ausland fragen mich oft Menschen, wie ich hier leben kann. Dazu kam es, weil meine Eltern aus Ungarn stammen und hier nach dem Krieg Zuflucht vor den Kommunisten gesucht haben. Trotzdem: Die Namen Waldheim, Haider und heute Strache beeinträchtigen das Bild von Österreich im Ausland sehr."
Der Link zum vollständigen Interview in der Rubrik JÜDISCHE WELT.

Zu einem Seminar über "Schöpfung und Evolution" hatte Papst Benedikt XVI. seine ehemaligen Doktoranden am vergangenen Wochenende nach Castel Gandolfo geladen. Im Rückblick auf die Diskussion, die vor einem Jahr mit einem Artikel des Wiener Kardinals Schönborn in der "New York Times" begonnen hatte, löste die Wahl des Themas bei manchen Fragen aus. Will die Kirche auf Gegenkurs zur modernen Naturwissenschaft gehen oder gar den "Kreationisten" Raum geben, die in den USA die Evolutionstheorie aus dem Schulunterricht verbannen wollen? Und wenn nicht, wo liegt dann die Fragestellung, die einer ernsthaften Auseinandersetzung wert wäre? Ludger Honnefelder versucht in der WELT AM SONNTAG einige Antworten auf diese Fragen zu geben.
Der Link zu seinem Essay in der Rubrik CHRISTLICHE WELT.

Benedikt XVI. ist nach Bayern zurückgekehrt, um ein Fest des Glaubens zu feiern. Und die deutsche Presse feiert mit - zumindest in Hinsicht auf Umfang und Intensität der Berichterstattung. Links zu einigen ausgewählten Berichten, Interviews und Kommentaren zum Papstbesuch finden Sie in der Rubrik CHRISTLICHE WELT.

Dies alles und noch viel mehr wie üblich direkt verlinkt, ergänzt von aktuellen FERNSEH-TIPPS sowie einschlägigen ONLINE-REZENSIONEN im heutigen COMPASS.


Einen angenehmen Tag und eine gute Woche wünscht


Israel und Nahost


... aktuell

... aktuell




Peres erteilt Rückzugsgedanken eine Absage
Olmert will sich mit Abbas treffen
Olmert und Abbas zu neuem Dialog bereit
Neuer Anlauf für Nahost-Frieden
Blair vermittelt zwischen Israel und Palästinensern

... Hintergrund

... Hintergrund




Neues Klima
Minister Ederi warnt vor Ahmadinedschad als "neuem Hitler"
Die Probleme eines Mammut

... Israel intern

Israel intern




Israels Premier steht mit dem Rücken zur Wand
Wie gefährlich wackelt Olmerts Koalition?
Ultrarechte in Israel gewinnen an Rückhalt
Israel Meir Lau - Rabbiner von Tel-Aviv

... und die Welt

ONLINE-ARTIKEL




Riskanter Libanon-Einsatz
CDU verzögert Libanon-Beschluss
Willkommen im Orient

Israel-Studienreise


"Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen"*
Was wurde aus dem zionistischen Traum?
*Zitat von Theodor Herzl



Die von Theodor Herzl, Begründer des politischen Zionismus, entworfene Vision eines "Judenstaates" wurde fünf Jahrzehnte nach dessen Tod zur Grundlage für den Staat Israel. Nach dem Vorbild der fortgeschrittenen europäischen Zivilisationen sollte ein politisch moderner, sozial gerechter und wirtschaftlich erfolgreicher Staat mit jüdischer Mehrheit in der "historischen Heimat" Palästina entstehen.

Von Beginn an lagen zwei schwere Hypotheken auf dem neugegründeten Staat: die feindliche Haltung der arabischen Staaten in der Region und das Erbe des Holocaust aus Europa. Die politische Führung des jungen Staates versuchte, diese Hypotheken und neue Probleme - etwa die massive Neueinwanderung - durch sozialistisch geprägte Strukturen in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft in ein stabiles Gleichgewicht zu bringen. Nach dem 6-Tage-Krieg lösten sich diese Strukturen allmählich auf.

Heute ist der frühe zionistische Konsens längst aufgekündigt; im zivilgesellschaftlichen Diskurs ist Israel auf der Suche nach einem neuen konsensfähigen Leitbild für den jüdischen Staat - zwischen westlich orientierten Modernisierern ("Postzionisten") und fundamentalistischen Ultraorthodoxen.

Die Entwicklung des Zionismus von Herzls Vision bis zu den Debatten der "Postzionisten" steht im Zentrum dieser Studienreise. Dabei wird vor allem der Frage nachzugehen sein, wie sich das zionistische Selbstverständnis der Israelis gewandelt hat und sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts definiert.

Vorbereitungstreffen
13.10.2006

Termin
14.10. - 25.10.2006

Ort
Israel

Für 
Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der politischen Bildung

Veranstalter
Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung

Anmeldung
Teilnahmebeitrag: 970,- Euro

Weitere Infos, Kontakt und Anmeldung:

Studienreise Israel

Vergangenheit ...

ONLINE-ARTIKEL




Arnulf Barings Entgleisungen
Typische Schreibtischtäter
Das Böse war kein Ufo über Berlin
Holocaust-Denkmal in Bukarest
Wissenschaft, Planung, Vertreibung
Opfer und Täter
Zwangsarbeit für den Endsieg
Dritte Klasse im Viehwagon

Antisemitismus...

Online-Artikel




"Ich habe Angst um Israel"
Appell an Bauch und Herz
Jostein Gaarder bleibt bei heiklen Vergleichen

Die braune Achse Dresden-Schwerin
Rechtsradikale Schläger dem Haftrichter vorgeführt
Haftbefehl für rechten Schläger
Aufruf zum Widerstand gegen Rechte
Rechtsextreme provozieren Innensenator
Gestört, gepöbelt und getreten
SPD-Wahlkämpfer schwer verletzt
Beifall vom rechten Rand
Rechte Offensive in Hamburg befürchtet

Christlich-jüdischer Dialog - Interreligiöse Welt

ONLINE-ARTIKEL




Katholische Identität und das Bild der jüdischen ‘Anderen’.
Ruhe und Gottesdienst

Muslime sind die besseren Kranken
Moderne und Religion

Jüdische Welt

ONLINE-ARTIKEL




Jüdische Prominente zum schweizer Asyl- und Ausländergesetz
Publikumsmagnet Judentum
Integration ohne Lederhose
Rabbiner-Seminar verabschiedet Absolventen
Denkmal strahlt in neuem Glanz
Spurensuche in der Altstadt
Die faszinierende Welt der Synagogen

Christliche Welt

ONLINE-ARTIKEL




Die Frage nach dem Sinn

Heimkehr nach Bayern
Kreuz der Toleranz
Beifall für mahnende Worte
Papst vor der „Schwarzen Madonna”
Der Papst spricht in Bayern von Ökumene
Versöhnung durch den Glauben
„Die Welt braucht moralische Instanzen“
Der apokalyptische Optimist
«Bitte, geht mit Euren Kindern in die Kirche»
Papst für bessere Integration von Muslimen
Eine deutliche Stimme – und eine Lektion
"Schwerhörigkeit Gott gegenüber"
Papstfreie Zone
Papa Ratzi auf Mission
Der gefühlte Gottesstaat
Ein beklagenswerter Zynismus
"Der Papst ist einer von uns"
Ein Papst gegen Beliebigkeit
Mitarbeiterhände
Eine Reise, die gut für das Land sein kann
Ein freundlicher Bewahrer
"Warum sind Sie gegen Verhütung?"
Hört, hört!

Online-Rezensionen




Muttertag in Mauthausen

Amazon




Ein Jochen zieht ins Herz der Finsternis
Hörspiel mit Nazi-Stimmen




Brüche und Klippen



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Fernseh-Tipps


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