ACHTUNG:
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Nach dem Libanon-Krieg wächst in Israel die Unzufriedenheit mit der Regierung. Der rechtsnationale Likud und die Rechtsradikalen erfahren Zuspruch. Premier Olmert muss nun dringend neue politische Ziele formulieren. So in etwa lautet der Tenor einer Tagung der Heinrich-Böll-Stifung, an der u.a. auch der israelische Soziologe Natan Sznaider teilnahm. Igal Avidan berichtet von der Tagung für die NETZEITUNG.
Der Link zum Bericht in der Rubrik ISRAEL INTERN.
Die hessische CDU sucht das, "was uns leitet". Als Erster sprach darüber der Historiker Arnulf Baring, für den die Nazi-Diktatur nicht mehr als eine "bedauernswerte Entgleisung" darstellt, wie Pitt von Bebenburg in seinem Bericht für die FRANKFURTER RUNDSCHAU schildert: "Arnulf Barings Entgleisungen".
Der Link dazu in der Rubrik VERGANGENHEIT...
Rumänien plant ein Denkmal für die mehr als 280 000 Holocaust Opfer, das nach einem Entwurf des siebenbürgischen Bildhauers Peter Jacobi in Bukarest entstehen soll, berichtet die SIEBENBÜRGER ZEITUNG. Mit seinem Modell hat der bei Pforzheim lebende, 70-jährige Künstler die internationale Ausschreibung des rumänischen Kulturministeriums gewonnen. Die Grundsteinlegung soll zum Holocaust-Gedenktag am 9. Oktober 2006 erfolgen.
Der Link zum Bericht in der Rubrik VERGANGENHEIT...
"Ich habe Angst um Israel", sagt Jostein Gaarder, weltberühmter Bestseller-Autor des Buches "Sofies Welt" - und die Begründung seiner Angst brachte ihm nun den Vorwurf des Antisemitismus ein. Bei seinem jüngsten Auftritt in Berlin hat er unterdessen seine Kritik an Israels "Kriegspolitik" verteidigt: "Israel muss sich anders verhalten, um Frieden schaffen zu können", sagte der norwegische Autor. "Ich habe Angst um Israel - ähnlich wie ich Angst um mein Kind hätte, wenn es sich gewalttätig anderen Kindern gegenüber verhielte", heißt es in einem Interview mit dem DEUTSCHLANDRADIO. In der NEUEN ZÜRCHER ZEITUNG nimmt Sieglinde Geisel den Schriftsteller gegen seinen eigenen Text in Schutz: "Gaarders Aussagen über Israel mögen skandalös sein, im Gespräch jedoch erweckt er nicht den Eindruck eines verkappten Antisemiten", schreibt sie.
Links zu Berichten und Meinungen zum Thema in der Rubrik ANTISEMITISMUS.
Die philosemitische Bewegung der Amici Israel (1926-1928) verfolgte eine radikale Erneuerung der Liturgie, der katholischen Theologie über das Judentum und eine Überwindung des Antisemitismus und Antizionismus innerhalb der katholischen Kirche. Diese Zielsetzung ging dem Heiligen Offizium unter Leitung von Kardinal Merry del Val zu weit. Das Heilige Offizium verbot 1928 diese Bewegung mit Zustimmung Papst Pius XI. und zwang die Gründer, sich zu unterwerfen. Diese Geschichte ist eine einzigartige und exemplarische Quelle dafür, wie sich die höchste kirchliche Leitung in der Zeit zwischen den Weltkriegen gegenüber den Juden als ‚Anderen‘ abgegrenzt hat und welche Rolle dies bei der Konstruktion einer orthodoxen, ultramontanen katholischen Identität spielte. Theo Salemink hat zu dieser Thematik intensiv geforscht und im Magazin THEOMAG kann man seine Analyse, basierend auf einem Vortrag, nachlesen.
Der Link zum Beitrag in der Rubrik CHRISTLICH-JÜDISCHER DIALOG.
Das Institut für Auslandsbeziehungen legte kürzlich eine interkulturelle Studie zum Thema Gewalt in Vergangenheit und Gegenwart vor. Sie soll als Grundlage für den Dialog zwischen Intellektuellen aus westlichen und islamisch geprägten Ländern dienen. Mona Naggar stellt die Studie auf den Seiten von QANTARA vor.
Der Link dazu in der Rubrik INTERRELIGIÖSE WELT.
Werden gläubige Patienten schneller gesund als ungläubige? Einige Studien scheinen diese These zu stützen. Kritiker warnen hingegen vor Wunschdenken. Nun forscht die Uni Witten nach. Andreas Fasel berichtet über das Forschungsvorhaben in der WELT: "Muslime sind die besseren Kranken".
Der Link zu seinem Bericht in der Rubrik INTERRELIGIÖSE WELT.
"Österreichs Image im Ausland ist schlechter, als es das Land in Wahrheit ist", sagt Paul Chaim Eisenberg, Oberrabbiner der israelitischen Kultusgemeinde Wiens im Interview mit dem KURIER. Weiter meint er: "Im Ausland fragen mich oft Menschen, wie ich hier leben kann. Dazu kam es, weil meine Eltern aus Ungarn stammen und hier nach dem Krieg Zuflucht vor den Kommunisten gesucht haben. Trotzdem: Die Namen Waldheim, Haider und heute Strache beeinträchtigen das Bild von Österreich im Ausland sehr."
Der Link zum vollständigen Interview in der Rubrik JÜDISCHE WELT.
Zu einem Seminar über "Schöpfung und Evolution" hatte Papst Benedikt XVI. seine ehemaligen Doktoranden am vergangenen Wochenende nach Castel Gandolfo geladen. Im Rückblick auf die Diskussion, die vor einem Jahr mit einem Artikel des Wiener Kardinals Schönborn in der "New York Times" begonnen hatte, löste die Wahl des Themas bei manchen Fragen aus. Will die Kirche auf Gegenkurs zur modernen Naturwissenschaft gehen oder gar den "Kreationisten" Raum geben, die in den USA die Evolutionstheorie aus dem Schulunterricht verbannen wollen? Und wenn nicht, wo liegt dann die Fragestellung, die einer ernsthaften Auseinandersetzung wert wäre? Ludger Honnefelder versucht in der WELT AM SONNTAG einige Antworten auf diese Fragen zu geben.
Der Link zu seinem Essay in der Rubrik CHRISTLICHE WELT.
Benedikt XVI. ist nach Bayern zurückgekehrt, um ein Fest des Glaubens zu feiern. Und die deutsche Presse feiert mit - zumindest in Hinsicht auf Umfang und Intensität der Berichterstattung. Links zu einigen ausgewählten Berichten, Interviews und Kommentaren zum Papstbesuch finden Sie in der Rubrik CHRISTLICHE WELT.
Einen angenehmen Tag und eine gute Woche wünscht
Christoph Münz
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