Deutsche Bibliothek
ISSN 1612-7331
12.03.2026 - Nr. 2127
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Der Antisemitismus hat gewonnen



Viele antisemitische Vorfälle in Irland – wenig Hilfe für die Opfer



Von Jörn Schumacher | 05.03.2026 - Irland gehört seit dem 7. Oktober 2023 zu den schärfsten Kritikern Israels. Doch auch die Zahl antisemitischer Vorfälle ist im Land hoch, ergibt eine Studie...

Antisemitische Töne in der MAGA-Bewegung

[ISRAELNETZ]
10.03.262 - Die MAGA-Bewegung in den USA vereint unterschiedliche rechte und konservative Stimmen. Dazu gehören auch Antisemiten, die Hass und Hetze gegen Juden verbreiten. Und sie werden lauter...





Antisemitismus nimmt in der Schweiz online zu



Von Simone Steiner | 10.03.2026 - Die antisemitischen Vorfälle in der digitalen Welt haben deutlich zugenommen. Der Generalsekretär des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds, Jonathan Kreutner, fordert deshalb eine strengere Regulierung der Plattformen. Eine hat er dabei besonders im Visier...

Antisemitismus in der Schweiz bleibt auf hohem Niveau



10.03.2026 - Während in der realen Welt ein Rückgang zu verzeichnen war, gibt es eine starke Zunahme von Online-Antisemitismus...

Die Hemmungen sind gefallen: Der Antisemitismus nimmt weiter stark zu, vor allem online



Von Simon Hehli | 10.03.2026 - In den grösseren Schweizer Städten sind Schmierereien mit einem Bezug zum Nahostkonflikt allgegenwärtig. Jüdinnen und Juden fühlen sich zunehmend unsicher...  

«Was früher Kritik erregte, gehört jetzt quasi zum Alltag», sagt Historikerin Christina Späti



Von Annalena Müller | 10.03.2026 - Antisemitismus von links sei sichtbarer als der Hass von rechts, sagt die Shoah-Forscherin Christina Späti. Letzterer spielt sich vor allem online ab – dort sind die Zahlen zuletzt explodiert...

«Immer mehr Jüdinnen und Juden denken darüber nach, die Schweiz zu verlassen»



10.03.2026 - Wie sicher können sich Jüdinnen und Juden in der Schweiz fühlen? Das zeigt der heute erscheinende Antisemitismusbericht. Jonathan Kreutner vom Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes erklärt, warum der Hass grösser wird – und er es trotzdem falsch findet, sich zu verstecken. Interview... 

Warum jüdische Studierende Westschweizer Unis meiden



10.03.2026 - Der Judenhass im Netz explodiert. Aus Angst vor Anfeindungen ziehen sich jüdische Menschen deshalb zunehmend aus dem öffentlichen Alltag und von den Universitäten zurück. Interview mit Jonathan Kreutner, Generalsekretär vom Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund... 

ANTISEMITISMUSBERICHT SCHWEIZ 2025

Ganzer Bericht

Der seit dem 7. Oktober 2023 stark angestiegene Antisemitismus in der Schweiz bleibt auf hohem Niveau. Während die Vorfälle in der realen Welt leicht zurückgingen, nahm der Online-Antisemitismus deutlich zu. Der Krieg im Nahen Osten wirkt weiterhin als zentraler Trigger. Für jüdische Menschen in der Schweiz bedeutet dies eine anhaltende Belastung ihres Sicherheitsgefühls und ihres Alltags.

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Zusammenfassung




„Einfach mal die Klappe halten“? Sorry, das ist lupenreiner Antisemitismus



Von Kevin Culina | 09.03.2026 - Nach einem israelfeindlichen Beschluss der Studentenvertretung der Hertie School in Berlin will die Trägerstiftung eingreifen. Das Verhältnis zur Hochschule sei durch den BDS-Aufruf „beschädigt und erschüttert“, sagt die Stiftungsvorsitzende Annette Schavan...

„Eklatanter Mandatsmissbrauch“ – Hertie-Stiftung fordert Konsequenzen nach Aufruf zum Israel-Boykott



Von Kevin Culina | 09.03.2026 - Nach einem israelfeindlichen Beschluss der Studentenvertretung der Hertie School in Berlin will die Trägerstiftung eingreifen. Das Verhältnis zur Hochschule sei durch den BDS-Aufruf „beschädigt und erschüttert“, sagt die Stiftungsvorsitzende Annette Schavan...

»Unverhohlen antisemitisch«: Scharfe Kritik an »taz«-Kommentar zu Josef Schuster



Von Joshua Schultheis | 06.03.2026 - Eine Redakteurin der linken Tageszeitung schreibt, der Zentralratspräsident solle zum Irankrieg »einfach mal die Klappe halten«. Vertreter der jüdischen Gemeinschaft reagieren mit schweren Vorwürfen...

„Babyfressende, weltweit Kinder entführende Agenten“ – SPD-Politikerin im Anti-Israel-Furor



Von Christoph Lemmer | 09.03.2026 - Die Mannheimer SPD-Politikerin Melek Hirvali Cizer verbreitet auf Facebook antisemitische Verschwörungserzählungen. Wie reagiert ihre Partei auf diese Entgleisungen?...

Die Linke im Antisemitismus-Dilemma

[WEB.de]
Von Leon Kottmann | 06.03.2026 - Der Israel-Palästina-Konflikt bleibt für die Linke ein Drahtseilakt. Während die Linie der Parteispitze nicht jedem an der Basis gefällt, werden Antisemitismusvorwürfe laut...




Ditfurth attackiert Frankfurter Linke: Antisemitismus-Vorwurf vor Kommunalwahl



Von Florian Leclerc | 06.03.2026 - Die Stadtverordnete Jutta Ditfurth kritisiert drei Frankfurter Linke scharf. Die Partei weist Antisemitismusvorwürfe entschieden zurück...

Hat die Frankfurter Linke ein Antisemitismusproblem?



Von Alexander Jürgs | 07.03.2026 - Kurz vor der Kommunalwahl wird in Frankfurt drei jungen Linken-Politikern auf vorderen Listenplätzen Judenhass vorgeworfen. Die Partei spricht von einer Diffamierungskampagne...

„Das kommt mir wie eine feindliche Übernahme vor“



06.03.2026 - Von der Documenta bis zur Berlinale: Sowohl Aktivisten als auch Kulturpolitiker bedrohen die Kunstfreiheit. Wie durchbricht man diese gefährliche Dynamik? Ein Gespräch mit Meron Mendel und Saba-Nur Cheema...

Der Antisemitismus hat gewonnen

[JUNGLE WORLD]
Von Kolja Podkowik | 05.03.2026 - Während sich das Ende jüdischen Lebens in Europa (und nicht nur dort) abzeichnet, wird weiterhin kon­struktive Kritik an »Verschwörungserzählungen« runtergebetet. Kolumne...




"musti hat diesen judenhurensohn totgeschlagen. polizei full hier"



Von Jana Simon | 05.03.2026 - In Berlin zertrümmerte ein Student Lahav Shapira das Gesicht. Es ging um Israel und Palästina. Der Konflikt reicht tief in Shapiras Familie, er weicht ihm nicht aus...




Neue Handreichung: „Virtuelle Normalitäten – Israelbezogener Antisemitismus in digitalen Räumen. Hintergrundwissen und pädagogische Praxis“

[DEMOC]
10.03.2026 - Eine neue democ-Handreichung soll pädagogische Fachkräfte im Umgang mit israelbezogenem Antisemitismus stärken und nimmt dabei digitale Räume als maßgeblichen Ort seiner Verbreitung in den Blick...

VIRTUELLE NORMALITÄTEN

Israelbezogener Antisemitismus in digitalen Räumen

Hintergrundwissen und Methoden für die pädagogische Praxis« ist eine Publikation von democ e. V.

Berlin 2026

LEKTORAT
Dr. Lars Breuer

HERAUSGEBER
democ e. V.
Postfach 440648
12006 Berlin

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Neue Unterrichtsmaterialien in NRW gegen Judenhass und Antisemitismus

25.02.2026 - Schulministerium und Jüdische Gemeinde geben Lehrkräften Sicherheit beim Umgang mit verschiedenen Formen des Antisemitismus.

Düsseldorf - Das CDU-geführte NRW-Schulministerium hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Maßnahmen ergriffen, damit die Schulen sich besser gegen die diversen Formen von Antisemitismus wehren können. Der Unterstützungsprozess geht kontinuierlich weiter – und nun kommt eine weitere Initiative hinzu. Mit der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf stellte Schulministerin Dorothee Feller am Mittwoch neue Unterrichtsmaterialien unter dem Namen „AMUDIM“ vor, die Lehrerinnen und Lehrern helfen sollen, Antisemitismus zu erkennen und entschieden und angemessen darauf zu reagieren. 

Das Kürzel steht für „Antisemitismuskritische Module für Unterrichtende mit Digital-Interaktiven Methoden“. Erarbeitet haben die Module das Ministerium und die von der Jüdischen Gemeinde und dem Ministerium gemeinsam getragene „Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit, Beratung bei Rassismus und Antisemitismus“ (SABRA). „Antisemitismus nimmt zu in unserer Gesellschaft – das ist erschreckend und absolut inakzeptabel. Da Schulen immer ein Spiegelbild unserer Gesellschaft sind, sehen sich leider auch Lehrerinnen und Lehrer zunehmend mit dieser menschenverachtenden Haltung konfrontiert. Wir helfen ihnen, Antisemitismus zu erkennen und entschieden zu handeln, damit Israel- und Judenhass an unseren Schulen keine Chance haben", so Ministerin Feller.

„Antisemitismus ist längst Alltag in der Schule, und die Schulen bekommen jetzt mehr Unterstützung im Umgang damit. Mit AMUDIM, einer digitalen und wissenschaftlich fundierten Lernplattform in Trägerschaft der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, entwickelt von SABRA und finanziert sowie fachlich eng begleitet vom Ministerium für Schule und Bildung, schaffen wir eine praxisnahe Grundlage für antisemitismuskritische Bildungsarbeit. Unser Ziel ist es, konkrete Handlungskompetenz nachhaltig im Schulkontext zu verankern. Die Plattform verbindet aktuelle Antisemitismusforschung mit konkreten Unterrichtsmaterialien und erprobten Methoden, erklärte der Verwaltungsdirektor der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, Bert Römgens. 

Die AMUDIM-Module, die den Lehrerinnen und Lehrern ab sofort zur Verfügung stehen, behandeln den „Israelbezogenen Antisemitismus“, „Islamischen Antisemitismus“ und „Völkischen Antisemitismus“. Die Lehrkräfte können dazu online Grundlagenmodule und Vertiefungsmodule ansteuern. Sie erhalten Zugang zu Fakten und historischen Hintergründen, müssen Kurzaufgaben lösen, bekommen „Einladungen zur vertiefenden Reflexion“, um Gelerntes fest in ihren Köpfen verankern zu können, und finden Hinweise auf Unterrichtsmaterialien.  

Auch welche Codes und Symbole völkischen Antisemitismus verraten, zeigt das AMUDIM-Material. Falls Lehrkräfte beispielsweise auf dem T-Shirt einer Schülerin oder eines Schülers die Zahlenkombination 444 lesen, können sie einordnen, dass diese für „Deutschland den Deutschen!“ steht. Und beim Entdecken der Buchstabenkombination „ZOG“ wird klar: Es ist eine Abkürzung für „Zionist occupied government“ (zionistisch besetzte Regierung) und geht auf den amerikanischen Antisemiten Eric Thompson und seine Behauptungen einer „jüdischen Weltverschwörung“ in den 70er-Jahren zurück.

Internet:
www.amudim.de

(COPYRIGHT: Andreas Rehnolt,
Microtext-Journalistenbüro)


"Längst kein Randphänomen mehr"

[DOMRADIO]
12.03.2026 - Seit dem Überfall der Terrororganisation Hamas auf israelische Zivilisten im Jahr 2023 spüren Juden in NRW eine Zunahme von Antisemitismus. Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf wollte wissen, was dies für den Schulunterricht bedeutet...




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