Deutsche Bibliothek
ISSN 1612-7331
14.11.2019 - Nr. 1870
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"Ein Jude in Not ist in Deutschland alleine"



Rezepte gegen Judenhass von Bernie Sanders



Von Andreas Mink | Der Präsidentschafts-Kandidat nimmt mit persönlichen Tönen Stellung gegen den zunehmenden Antisemitismus im Amerika der Trump-Ära Stellung. Sanders umreisst zudem seine Haltung zu Israel...

Es ist etwas ins Rutschen gekommen



Von Remko Leemhuis | Amerikas Juden vertrauen Deutschland – aber das Vertrauen schwindet. Denn der Antisemitismus nimmt zu. Wie sicher können sich Besucher fühlen? Ein Gastbeitrag. [Der Autor ist promovierter Politik- und Orientwissenschaftler. Seit September ist er Acting Director des American Jewish Committee (AJC) in Berlin] ...




Wann wird Israelkritik zum Antisemitismus?



Von Shimon Stein Moshe Zimmermann | Vom Umgang mit Kritik an der Israelkritik: Gefordert ist Fingerspitzengefühl, nicht der automatische Alarmruf. Ein Gastbeitrag...

Für einen verpflichtenden Schüleraustausch mit Israel



Von Tom Franz | Tom Franz ist in Israel ein Star. Der gebürtige Rheinländer fordert in seinem Gastbeitrag: Deutschland muss alle Jugendlichen einmal nach Israel bringen...

Alltäglicher und organisierter Antisemitismus

[DEUTSCHLANDRADIO]
Von Sebastian Engelbrecht | Was hat Berlin, angeblich eine tolerante Stadt, mit dem Anschlag von Halle zu tun? Die Lage ist ernst. Auch in der Hauptstadt. Die Stimmung bei Berliner Juden pendelt zwischen Bestürzung und Kampfbereitschaft. Eine Forderung: Die Bundesregierung soll mehr gegen Antisemitismus tun...

Wir lassen uns nicht vertreiben

[DER TAGESSPIEGEL]
Von Philipp Peyman Engel |  Jüdisches Leben in Deutschland ist widersprüchlich. Makkabi-Fußballer werden antisemitisch beleidigt und singen dennoch laut die Nationalhymne...

Neid auf Leistung



Von Michael Wolffsohn | Historische Wurzeln der Feindseligkeit gegen Juden – und warum Antisemiten am Ende sich selbst schaden...

Sogar Lehrer machen Judenwitze

[BILD-ZEITUNG]
Schockierende Schilderungen beim „NRW-Israel-Forum“ in der Alten Lohnhalle in Bochum: Bei einer hochkarätig besetzten Diskussionsrunde berichteten jüdische Gesprächsteilnehmer am Donnerstag über den Antisemitismus, wie er sich im Alltag in Deutschland breit macht...

Krude Thesen zur Reichspogromnacht



Von Theo Schneider | Anhänger diverser „Reichsbürger“-Gruppierungen marschierten mit antisemitischen Parolen am 9. November in Berlins Innenstadt auf...

Im Kampf gegen Judenhass müssen zuerst die Lehrer erzogen werden



Von Alan Posener | Auch wenn wir unsere Kinder schon in der Grundschule mit dem Holocaust konfrontieren: Sechs Millionen Ermordete haben noch niemanden hierzulande abgehalten, die hier oder in Israel lebenden Juden abzulehnen. Eine neue Erziehung ist nötig – angefangen bei den Lehrern...

Ein systematisch unterschätztes Delikt



Von Hannes Heine | Die Zahl antisemitischer Straftaten in Deutschland steigt. Aber die Statistiken geben nur wenig Aufschluss über die Motive der Täter...

Antisemitismus-Forscher: "Mit waschechten Rassisten will man nicht unbedingt lachen"



Der Historiker Uffa Jensen über Antisemitismus als Gemeinschaftskitt und wieso manchmal Humor helfen könnte. Interview...

"Ein Jude in Not ist in Deutschland alleine"



Samuel K. wird in der Nacht zu Mittwoch in einem Fitnessstudio von einem jungen Mann die Kippa vom Kopf gerissen und er bekommt Schläge angedroht. Niemand springt ihm zur Seite. Interview...

Regierungsbeauftragter will mehr Einsatz gegen Judenhass – auch von der Regierung



Von Claudia von Salzen | Der Antisemitismusbeauftragte Felix Klein sagt, die Bundesregierung tue „noch nicht genug“ gegen Judenhass. Er wünscht sich mehr Engagement...

Mit "Applausminute" gegen Antisemitismus



Mit dem Karneval beginnt für viele eine Zeit der Freude. Doch Gewalt und Probleme in der Gesellschaft lassen sich nicht einfach ausblenden. Der jüdische Karnevalsverein "Kölsche Kippa Köpp" tritt auch im Karneval gegen Antisemitismus ein. Interview...




Antidiskriminierungsarbeit an NRW-Schulen wird weiter verstärkt

Düsseldorf - Die Antidiskriminierungsarbeit an den Schulen in Nordrhein-Westfalen wird weiter gestärkt. Dies vereinbarten am Freitag in Düsseldorf Schulministerin Yvonne Gebauer, die Jüdische Gemeinde Düsseldorf und die Antisemitismusbeauftragte der Landesregierung, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Die Kooperationsvereinbarung sieht eine neue vom Land voll finanzierte Planstelle sowie 15.000 Euro jährlich als Sachkostenzuschuss vor. 

Die neue, bei der bereits bestehenden Servicestelle für Antdiskriminierungsarbeit - Beratung bei Rassismus und Antisemitismus" (SABRA) angesiedelte Fachkraft wird laut Gebauer landesweit für die Schulen bei der Arbeit gegen Antisemitismus zuständig sein. Sie wird die Schulen verstärkt beraten und unterstützen und auch in der Prävention und bei der Intervention von Diskriminierung tätig werden, so die Ministerin.
 
Der Verwaltungsdirektor der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, Michael Szentei-Heise wies darauf hin, dass bereits vor zweieinhalb Jahren festgestellt worden sei, dass "antisemitischs Mobbing an den öffentlichen Schulen stärker geworden ist." Bislang wurden vom Land zwei halbe Planstellen für die Antidiskriminierungsarbeit bei der Jüdischen Gemeinde in der NRW-Landeshauptstadt finanziert. Die Stadt Düsseldorf hatte im September beschlossen, 40.000 Euro jährlich für die Sachkosten der Beratungsstelle zu zahlen.
 
Gespräche für eine weitere Planstelle würden angesichts der antisemitischen Vorfälle in den vergangenen Monaten bereits laufen, so Szentei-Heise weiter. Nach seinen Worten werden SABRA "inzwischen Aufgaben zugeschustert, die mit dem bisherigen Personal nicht machbar sind." In NRW leben laut Szentei Heise knapp 30.000 Menschen jüdischen Glaubens, etwa ein Viertel davon seien im Schulalter. Landesweit gibt es bislang zwei jüdische Grundschulen, eine in Düsseldorf und eine in Köln. Eine weitere ist in Dortmund im Entstehen.
 
Seit gut zwei Jahren gibt es zudem in Düsseldorf das landesweit einzige jüdische Gymnasium. Das wird auch von Kindern anderer Religionen besucht wird. Die Antisemitismusbeauftragte der Landesregierung, Leutheusser-Schnarrenberger wies darauf hin, dass auch aus anderen Ressorts der Landesregierung Gelder für Antisemitismusarbeit in NRW kommen.
 
Sie könne in ihrem Arbeitsfeld auf zwei Vollzeitkräfte sowie ein jährliches Budget in Höhe von 300.000 Euro zurückgreifen. Zugleich kündigte sie an, im ersten Quartal des kommenden Jahres einen ersten Bericht über ihre Tätigkeit vorzulegen. Leutheusser-Schnarrenberger und Gebauer wiesen weiter darauf hin, dass in NRW seit 2018 rund 1 Millionen Euro für Besuche von Schülerinnen und Schülern in Erinnerungsstädten aufgewandt wurden.

(COPYRIGHT: Andreas Rehnolt,
Microtext-Journalistenbüro)




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