Deutsche Bibliothek
ISSN 1612-7331
04.04.2012 - Nr. 1329
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Grass löst mit Gedicht Antisemitismus-Vorwürfe aus



Mein Feind und Freund

[DIE ZEIT]
Von Stephan Grigat | Rechte Parteien in Europa entdecken das iranische Regime als Partner. Antisemitismus als gemeinsame Klammer ... 

Extreme Rechte in Europa



Von Karl Pfeifer | Der österreichische Rechtsextremismusexperte Heribert Schiedel hat eine Schilderung dieses Phänomens in Europa publiziert... 




Günter Grass holt gegen Israel aus



Es ist ein medialer Rundumschlag gegen Israel. "Warum schweige ich?" fragt sich Günter Grass in einem Gedicht über den Iran-Konflikt, das in deutschen, amerikanischen und italienischen Zeitungen veröffentlicht wurde. Der Literaturnobelpreisträger wirft Israel vor, den Weltfrieden zu gefährden... 

Grass löst mit Gedicht Antisemitismus-Vorwürfe aus



Mit einem Gedicht hat Günter Grass sich den Vorwurf antisemitischer Positionen eingehandelt. Das Werk mit dem Titel "Was gesagt werden muss" erschien am Mittwoch in drei großen Zeitungen. Es thematisiert die Situation in Nahost, vor allem zwischen Israel und Iran... 

Günter Grass – Nicht ganz dicht, aber ein Dichter



Von Henryk M. Broder | Günter Grass hatte schon immer ein Problem mit Juden, aber so deutlich wie in einem neuen "Gedicht" mit dem Titel "Was gesagt werden muss" über Israel und den Iran hat er es noch nie gesagt... 

Der lyrische Präventivschlag des Günter Grass



Von Peter von Becker | Literaturnobelpreisträger Günter Grass treibt die Angst um, Israel könne den Iran angreifen und "auslöschen" - mit Hilfe deutscher U-Boote. Dagegen hat er ein Prosagedicht verfasst, einen Appell für den Frieden. Doch der wird Streit hervorrufen... 

Der Blechtrommler



Von Karl Doemens | In einem Gedicht äußert sich Günter Grass über die drohende Kriegsgefahr zwischen Israel und dem Iran. Er unterstellt Israel, womöglich gleich das gesamte „iranische Volk auslöschen“ zu wollen. Doch er verliert kein Wort über die Bedrohung Israels durch den Iran... 

„Erschreckendes Unwissen“


PRESSEMITTEILUNG
DIG-Präsident Reinhold Robbe kritisiert Günter Grass



Günter Grass hat sich mit seinem Text auf das Feld wohlfeilen Moralgezeters begeben. Selbst ohne Antisemitismus zu unterstellen, gegen den sich Grass in dem „Gedicht“ selbstherrlich verwahrt, kann man doch angesichts solch plumper, primitiver Rhetorik staunen – und sich ärgern.

Schon der Titel entlarvt die didaktische Haltung des Textes: „Was gesagt werden muss“. Als wäre Grass der erste, der eine längst überfällige Weltwahrheit auszusprechen wagt, weil allenthalben verschwörerische Kräfte solch „mutiges Wort“ unterdrücken.

Was aber adelt Grass zu der moralischen Überinstanz, die ihn offenbar so sehr belastet und ihm diesen dringend notwendigen Text in genialischem Ringen entlockt hat? Es ist das tausendjährige Erbe, natürlich. Grass meint, wir Nach- Nazis (Grass an erster Stelle) hätten mit unserer belasteten Historie auch ein höheres historisches Bewusstsein geerbt und seien somit prädestiniert, in der Welt Gerechtigkeit und Wahrheit ein für allemal zu verteidigen – und sei es mit Waffengewalt.

Denn Waffen sind es, die Grass hier wetzt. Sicher nicht das scharfe Schwert des Verstands, den man Grass noch vor wenigen Jahrzehnten zugetraut hätte. Nicht einmal das Messer des schneidenden Worts. Denn sein Gedicht „Was gesagt werden muss“ ist ein magerer, selbstbezogener Text, überflüssig und eitel. Die Waffe des ehemaligen Dichters Grass ist die behauptete Moral. Mit Wucht und weltumspannender Geltung will er sie daherkommen lassen, voll Überzeugung, dass ihm als Dichter diese Tumbheit nachgesehen werden wird. Sein Unwissen über die komplexen politischen Verhältnisse im Nahen Osten ist erschreckend und seine Einlassungen dazu sind so pauschal und dürftig, dass es sich geradezu verbietet, im Detail darauf einzugehen. Grass diskreditiert sich selbst, als Intellektueller wie als Künstler.

„Was gesagt werden muss“, darf sehr wohl gesagt werden. Wir wollen es aber den Klugen überlassen.

4. April 2012







Städte schaffen Gedenkorte für Neonazi-Opfer



John kritisiert: Familien wurden nicht einbezogen... 

Bunt rein, braun raus: Schulaktion in Baruth lockt NPD-Anhänger aus der Reserve



Von Fred Hasselmann | „Rechtsabbiegen verboten“ ist nicht etwa ein Verkehrsschild, auf das Autofahrer besonders achten müssen, wenn sie an der Freien Oberschule Baruth vorbeikommen. Nein, es ist einer jener Sprüche, die seit einigen Tagen am Schulgebäude zu lesen sind... 




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