Deutsche Bibliothek ISSN 1612-7331
26.05.2011 - Nr. 1260


ONLINE-EXTRA Nr. 141

Mai 2011

Von großer medialer Aufmerksam begleitet erschien im März diesen Jahres der zweite Band von Papst Benedikt XVI. über Jesus von Nazareth, "Vom Einzug in Jerusalem bis zur Auferstehung". Selbst der israelische Ministerpräsident Netanjahu befleißigte sich seinerzeit dem Papst für sein Buch zu bedanken (siehe Compass 14.03.2011). Wofür? Dafür, dass der Papst unmißverständlich deutlich gemacht habe, dass es keine Kollektivschuld der Juden am Tod Jesu gebe. Eine Position freilich, derer es des Papst-Buches nicht bedurfte, ist sie doch seit der Konzilserklärung "Nostra Aetate" von 1965 bereits Bestandteil der katholischen Lehre. Wie auch immer, der Dank Netanjahus und andere jüdische Reaktionen auf Erscheinen des zweiten Jesus-Bandes des Papstes signalisiert, wie sehr nach wie vor jede Jesus-Deutung - zumal aus der Feder eines Papstes - unmittelbar für das fragile Verhältnis zwischen Christentum und Judentum, Kirche und Israel von Relevanz ist.

Der katholische Theologe Hubert Frankemölle, seit vielen Jahren sowohl durch seine wissenschaftliche Arbeit als auch durch sein Engagement in verschiedenen Dialog-Gremien ein ausgewiesener Kenner und Verfechter des christlich-jüdischen Gesprächs, legt mit der vorliegenden, als ONLINE-EXTRA Nr. 141 online exklusiv im COMPASS publizierten Rezension des päpstlichen Jesus-Buches eine theologische Gesamtwürdigung des Bandes vor und widmet sich dabei auch betont der Frage, inwieweit das Buch den Dialog mit den Juden voranbringt. Eine gekürzte Fassung dieser Rezension erschien bereits in "Publik-Forum", Nr. 7 vom 8. April 2011.   

COMPASS dankt dem Autor zur Genehmigung der Wiedergabe seines Vortrags an dieser Stelle! 
     

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Online-Extra Nr. 141

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