Deutsche Bibliothek ISSN 1612-7331
26.04.2011 - Nr. 1249

Der unauffällige Massenmörder lebte in der Nachbarschaft



Nelken für die Genozid-Opfer

[TAZ]
Von Jürgen Gottschlich | Hunderte von Menschen gedenken in Istanbul und anderen Städten des Völkermordes an den Armeniern. Die Regierung bestreitet das Verbrechen immer noch ... 

40 Kesselwagen täglich



Von Frank Keil | Halb von Pflanzen überwuchert, liegt nahe Hitzacker ein riesiges Areal, auf dem im "Dritten Reich" Treibstoff gelagert wurde. Mit der "Wifo" kam der Wohlstand - dass hier Zwangsarbeiter geschunden wurden, daran erinnert sich nicht jeder gerne...  

Eva Umlauf: "Israel ist für uns eine rettende Idee"



Die Ärztin und Psychotherapeutin Eva Umlauf hat Auschwitz überlebt. Da war sie zwei Jahre alt. 66 Jahre später hat sie im früheren Konzentrationslager am Jahrestag der Befreiung eine Gedenkrede gehalten. Interview ... 

Geheimwaffen aus dem Burgverlies



Von Frank Thadeusz | Es klingt wie der Stoff für einen Schundroman: Mitten im Zweiten Weltkrieg errichteten die Nazis die Burg Feuerstein. Als Lazarett getarnt, beherbergte sie ein Labor, in dem ein genialer Tüftler neue Waffentechnologien für die Wehrmacht entwickelte...  

Ehrung der Geschichte: Jüdin erstellte Foto-Archiv des Vatikans



Ein Artikel in der Dienstagsausgabe des „Osservatore Romano“ würdigte die Arbeit einer deutschen Jüdin, die kurz vor dem Zweiten Weltkrieg in den Vatikan kam und mit der Aufgabe betraut wurde, ein Foto-Archiv für die Vatikanischen Museen einzurichten...

Der unauffällige Massenmörder lebte in der Nachbarschaft



Von Christian Jung | Unter seinem Kommando wurden 1941 in Litauen fast 140 000 Juden ermordet: SS-Standartenführer Karl Jäger. 1959 wurde der gebürtige Schweizer auf dem "Kümmelbacher Hof" festgenommen – nachdem er zuvor ab 1945 in Wiesenbach und Neckargemünd unerkannt gelebt hatte... 




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