Deutsche Bibliothek ISSN 1612-7331
27.10.2010 - Nr. 1195

Gelobt sei der Speck: Aus dem Leben einer lettisch-jüdischen Holocaust-Überlebenden



Der Völkermord als diplomatisches Problem

[DIE WELT]
Von Sven Felix Kellerhoff | In allen Satellitenregimen des Dritten Reiches beteiligte sich das Auswärtige Amt an der Umsetzung antijüdischer Politik... 

Würdigung toter NS-Diplomaten wieder möglich



Joschka Fischer hatte durchgesetzt, dass Beamte mit NS-Vergangenheit vom Auswärtigen Amt nicht gewürdigt werden. Doch diese Regelung gilt nicht mehr... 

Es geht hier nicht um meinen Vater



Welche Rolle spielte Ernst von Weizsäcker im NS-Vernichtungsapparat? Ein Gespräch mit Richard von Weizsäcker über die Friedensbemühungen seines Vaters als Staatssekretär im Auswärtigen Amt, über dessen Rolle bei der Ausbürgerung von Thomas Mann und über das damalige Wissen um die Judenvernichtung... 

Das ist jetzt der Nachruf, den sie wollten



In seiner Zeit als Außenminister setzte Joschka Fischer eine Historikerkommission ein, um die Geschichte seines Hauses aufarbeiten zu lassen. Im Gespräch begründet er diesen Schritt und zeigt sich entsetzt über das Ergebnis...

"Das Selbstbild war mächtiger im damaligen Umfeld als die Aufklärung"



Joschka Fischer über die Ergebnisse der Studie zur Verstrickung des Auswärtigen Amts in der NS-Zeit. Interview...  

Ministerien scheuen vollständige Nazi-Aufklärung



Von Severin Weiland und Fabian Reinbold | Die Studie zur Nazi-Vergangenheit des Auswärtigen Amtes sorgt für Aufregung. Sie belegt auch, wie frühere NSDAP-Mitglieder nach dem Krieg weiterbeschäftigt wurden. Andere Bundesministerien entziehen sich einer umfassenden Aufarbeitung...

"Muss man Genscher fragen, warum dies nicht früher möglich war"



Der israelische Historiker Moshe Zimmermann, Mitautor der Studie "Das Amt", über die Beteiligung des Auswärtigen Amts am Holocaust. Interview ... 




"Mechaye Hametim": Kirchliches Gedenken an Novemberpogrome



Bedenkwoche "Mechaye Hametim - Der die Toten auferweckt" von 26. Oktober bis 18. November - Zentraler Gedenk-Gottesdienst am 9. November in Wien mit Superintendent Lein und P. Wisser SJ... 

Ihr Leben ist Arbeit



Von Stefan Ripplinger | Vor der Zwangsarbeit kommt die Arbeit, die deutsche Arbeit. Sie ist selbst ein Zwang, wenn auch ein idealisierter. Am Anfang steht also der Zwang, der gewollte, gewünschte, gefeierte Zwang. Der erste Raum der Wanderausstellung »Zwangs­arbeit« führt deshalb zurück zum 1. Mai 1933... 

Jesus' Blut und Hitlers NachttopfJesus' Blut und Hitlers Nachttopf



Morgen steht Marcel K. vor Gericht, weil er Investoren einen Goldkessel als «Heiligen Gral» verkaufte. Doch die Spuren des Kessels führen ins Dritte Reich... 

Weinlese im Zeichen des Krieges



Von Sebastian Henning | Die nationalsozialistische Herrschaft im Elbtal von 1933 bis 1945, zwischen Alltag und Repression, zwischen der Wiedergeburt des sächsischen Weinbaus und der Geiselnahme ausländischer Arbeitskräfte für die Arbeiten im Weinberg – in diesem Spannungsfeld bewegt sich die Sonderausstellung des Sächsischen Weinbaumuseums Hoflößnitz...  

Nur eigene Interessen verfolgt

[NEUES DEUTSCHLAND]
Von Volker Stahl | Der FC St. Pauli hat seine NS-Vergangenheit untersuchen lassen... 




Gelobt sei der Speck



Von Jens Hoffmann | Als sie acht Jahre alt ist, muss Ruth sich mit ihrer Mutter in einem Erdloch verstecken. Verlassen werden sie es erst wieder vier Jahre später, am 9. Mai 1945. Jens Hoffmann erzählt aus dem Leben der lettischen Jüdin Ruth Fridlendere, die den Holocaust überlebte... 




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