Deutsche Bibliothek ISSN 1612-7331
19.08.2010 - Nr. 1179


ONLINE-EXTRA Nr. 124

August 2010

Oft werden im Rahmen des interreligiösen Dialogs die drei großen monotheistischen Religionen des Judentums, Christentums und Islams als "abrahamitische Religionen" bezeichnet. Diese Begrifflichkeit dient dabei im wesentlichen als theologische Klammer, die den drei Religionen durch den Rückbezug auf einen gemeinsamen Ahnvater und dessen Nachkommenschaft, Isaak und Ismael, einen gemeinsamen Ursprung und Bezugspunkt geben möchte. Im vorliegenden ONLINE-EXTRA Nr. 124 hinterfragt Edna Brocke die Berechtigung dieser theologischen Denkfigur und deren damit zusammenhängenden Identitätskonstruktionen, wobei sie insbesondere dem Christentum die Berechtigung abspricht, sich in der Nachfolge und Abstammungslinie von Abraham zu sehen.

Edna Brocke gehört zu den verdienstvollsten und einflußreichsten Persönlichkeiten des christlich-jüdischen Dialogs in Deutschland der vergangenen Jahrzehnte. Durch ihre engagierte Mitarbeit in zahlreichen christlich-jüdischen Gesprächskreisen und in ihrer Funktion als Leiterin der "Alten Synagoge Essen - Haus jüdischer Kultur" prägte sie maßgeblich das Gespräch zwischen Christen und Juden und die Begegnung mit jüdischer Kultur und Religion. Ihr vorliegender Beitrag "Aus Abrahams Schoß? Oder weshalb es keine 'abrahamitischen Religionen' gibt" erschien in gedruckter Fassung erstmals in der von ihr mitherausgegebenen Zeitschrift "Kirche und Israel" (Heft 2/2009) und erscheint an dieser Stelle online exklusiv als ONLINE-EXTRA Nr. 124 im COMPASS.

COMPASS dankt der Autorin und den Herausgebern von "Kirche und Israel" für die Genehmigung zur Online-Wiedergabe des Textes an dieser Stelle!     

Hier finden Sie ONLINE-EXTRA Nr. 124:
Online-Extra Nr. 124

© 2010 Copyright bei den Autoren
online exklusiv für ONLINE-EXTRA




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