Deutsche Bibliothek ISSN 1612-7331
21.05.2010 - Nr. 1150

Der angepasste Antisemitismus



Wie Vieh durch die Mauer

[DIE WELT]
Von Sascha Lehnartz | Der Autor und Mitterrand-Berater Régis Debray hat ein Anti-Israel-Pamphlet geschrieben. Frankreichs Intellektuelle sind empört... 

Sie nennen ihn »Dr. No«



Von Rolf von Raden | Der republikanische Kongressabgeordnete Ron Paul ist der Medienstar der staats­kritischen Rechten. Dass er mit rechtsextremen Verschwörungstheoretikern paktiert, schadet seinem Ansehen kaum... 

Jesus darf kein Lausebengel sein



Antisemitismus: Eine Hamburger Ausstellung beleuchtet den Skandal, den im Jahr 1879 eine allzu realistische Jesus-Darstellung Max Liebermanns auslöste... 

„Besser direkt ins Gesicht als hintenrum“

[FOCUS]
Versteckter und offener Antisemitismus in deutschen Medien? Beides ist Realität, sagt Stephan Kramer, Generalsekretär des Zentralrats der Juden. Interview. [siehe auch: Compass 19.05.2010]




Bevölkerung reagiert betroffen und solidarisch



Von Robert Lehr | Doris Ahnen machte auf einer Pressereise Station im „Jüdischen Worms“ / Polizeipräsident Weber informierte über Ermittlungsstand bei Synagogenbrand...  

Kultusministerin Doris Ahnen in Worms: Anschlag auf Synagoge verurteilt



Von Ulrike Schäfer | Eigentlich kam Kultusministerin Doris Ahnen mit einer Gruppe von Journalisten, um sich über die Zeugnisse des jüdischen Worms zu informieren. Doch stand am Donnerstag die Aktualität im Vordergrund: Der Brandanschlag auf die Synagoge...  




Der angepasste Antisemitismus



Von Ramona Ambs | Internationales Symposium im April 2009 an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena: Dort wurden verschiedene Aspekte des Phänomens „Antisemitismus der Mitte“ beleuchtet. Nun sind die Vorträge in einem Sammelband nachzulesen. ... 

„In der Mitte der Gesellschaft“



Interdisziplinärer Sammelband zum aktuellen Antisemitismus veröffentlicht... 




Neonazi-Mode mitten in Schwerin



Von Mathias Gröckel | Im Stadtzentrum von Schwerin hat ein Modegeschäft der bei Neonazis beliebten Kleidermarke "Thor Steinar" eröffnet. Verfassungsschützer stufen diese in der "Tønsberg"-Boutique in der Lübecker Straße 20 angebotenen Textilien als "identitätsstiftendes Kennzeichen von Rechtsextremisten" ein... 

Rechtsextreme wechseln Strategie: Zurück auf die Straße



Erstmals seit langem trat die rechtsextreme NPD im sächsischen Landtag jetzt wieder den geordneten Rückzug an... 

„AH“, „HH“, „BE“ und „BH“ als Autokennzeichen verbieten?



Von Oliver Cruzcampo | Martin Lücke (SPD) hatte beim Coburger Stadtrat einem Antrag gestellt, bei Autokennzeichen in Coburg die Kombinationen „AH“, „HH“, „BE“ und „BH“ sowie die Zahlen 18, 25, 28 und 88 nicht mehr auszugeben, da diese Buchstaben- und Zahlenkombinationen gerne von Rechtsextremisten benutzt würden. Der Antrag wurde abgelehnt... 




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