Deutsche Bibliothek ISSN 1612-7331
16.10.2009 - Nr. 1082

«Die werden uns nie besiegen können»
Leon de Winter über die aufstrebende Macht der Islamisten und das jüdische Leben in Europa



Berner Muslime erheben Anzeige gegen israelischen Redner

[DER BUND (Schweiz)]
Von Pascale Hofmeier | Die Vorträge «Glaubensfreiheit oder islamische Herrschaft» sorgen bei Muslimen für rote Köpfe. Sie haben Anzeige wegen Rassendiskriminierung eingereicht... 

Imame lernen "österreichische Werte"



Von Maria Sterkl | Ende November startet der Lehrgang "Muslime in Europa" an der Uni Wien - 60 Anmeldungen für 30 Plätze... 

Der Koran: eine heikle Sache



Von Tobias Wittling | Kampfrhetorik prägt den Koran, Gelassenheit liegt ihm fern. Das heilige Buch der Muslime ist das mächtigste unter den mächtigen Büchern. Analyse einer Kampfschrift und ein Vergleich mit Bibel und Tanach... 




Erlebter Dialog - Eine Zeitzeugin berichtet

Vortrag und Gespräch mit Avital Ben-Chorin (Jerusalem):
„Aus einem Land kann man auswandern, aus der Muttersprache nicht.“


Avital Ben-Chorin wurde 1923 in Eisenach geboren, konnte als 13jährige mit Hilfe ihrer Eltern aus Deutschland fliehen und nach Palästina einwandern. Ihre Eltern ebenso wie viele weitere Familienangehörige wurden in Auschwitz ermordet. Avital Ben-Chorin hat als Hebräischlehrerin gearbeitet, als Übersetzerin und literarische Sekretärin, sie war mit ihrem Mann, dem Schriftsteller Schalom Ben-Chorin, Pionierin des deutsch-israelischen Jugendaustausch und im christlich-jüdischen Dialog. In besonderer Weise hat sie am Lebenswerk ihres Mannes mitgearbeitet. Darüber hinaus hatte sie in Jerusalem vielfältige literarische Kontakte, u.a. zu Max Brod, Martin Buber, Lola Landau, Else Lasker-Schüler und Arnold Zweig.

Ihr Leben lang beschäftigte die Familie der Dialog der Religionen. Innerhalb des Judentums trat die Familie für religiöse Reformen ein und gründete mit Freunden 1958 die erste progressive jüdische Gemeinde in Jerusalem. Begegnungen gehören im Hause Ben-Chorins zum Alltag. Unzählige Gruppen kamen zu Besuch. Avital Ben-Chorin setzt diese Tradition bis heute fort, hält Vorträge in Jerusalem und Deutschland. Sie ist eine robuste junggebliebene Zeitzeugin.

Im Oktober 2009 kommt sie zur Eröffnung der Ben-Chorin-Bibliothek. Im Münchner Stadtarchiv wird das Bibliotheks- und Arbeitszimmer von Schalom Ben-Chorin aus Jerusalem originalgetreu wieder aufgebaut. Die Bibliothek der Brückenbauer kehrt so in die Heimatstadt Schalom Ben-Chorins – München – zurück.

Termin:
Mo, 19.Oktober 2009 von 19.30-21.30 Uhr
Ort:
Bildungswerk Rosenheim

HINWEIS:

ONLINE-EXTRA Nr. 103

Tobias Raschke:
Erinnerungen an einen Brückenbauer.
Zum 10. Todesjahr von Schalom Ben-Chorin


ONLINE-EXTRA Nr. 103 wird am Montag, 02. November 09 erscheinen!




«Die werden uns nie besiegen können»



Ein Gespräch mit Leon de Winter über die aufstrebende Macht der Islamisten und das jüdische Leben in Europa ... 




Religionsfreiheit im Rechtsstaat



Von Valerie Wendenburg | «Wie viel Religionsfreiheit erträgt der Schweizer Rechtsstaat?» - Emotional geführten Diskussion im Vorfeld zu Abstimmung über die Minarett-Initiative im TV... 

Fanatikern nicht neuen Auftrieb geben



Die Volksinitiative «Gegen den Bau von Minaretten» stehe im Widerspruch zu zentralen Menschenrechten und gefährde den Religionsfrieden. Das erklärte Bundesrätin Widmer-Schlumpf zur Eröffnung der Abstimmungskampagne... 

"Es braucht den interreligiösen Dialog"



Von Sabine Rüthemann | Die Räte des Bistums St. Gallen nehmen zur Minarett-Initiative Stellung... 




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