Deutsche Bibliothek ISSN 1612-7331
18.07.2008 - Nr. 951

Bewegende Trauerfeiern in Israel



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Bewegende Trauerfeiern in Israel



Nach Gefangenenaustausch «Siegesmarsch» im Libanon... 

Israel graut vor der nächsten Schlacht



Von Ulrike Putz | "Du wirst meine innere Stimme bleiben, ein ewig junger Mann": Die Familien Goldwasser und Regev haben Abschied von den getöteten Soldaten genommen. Ganz Israel trauert mit ihnen - und blickt voller Sorge auf den Nachbarn Libanon, wo die Hisbollah zu gespenstischer Größe erstarkt... 




Trauer über den Tod von Ehud Goldwasser und Eldad Regev

„Wir trauern mit den Familien und Angehörigen und dem ganzen Staat Israel um die Soldaten Ehud Goldwasser und Eldad Regev, deren Leichname heute von der Hisbollah an die israelischen Behörden übergeben wurden", so der Vizepräsident des Zentralrats der Juden, Dr. Dieter Graumann, für den Zentralrat und die jüdische Gemeinschaft in Deutschland.

Das Schicksal der ebenfalls entführten Soldaten Ron Arad und Gilad Shalit lässt uns nicht ruhen und wir hoffen immer noch, dass sie lebend zu ihren Familien zurückkommen werden", so Graumann hoffnungsvoll. „Dank gebührt der deutschen Bundesregierung und den Vereinten Nationen für ihre Vermittlung, wenn auch das Ergebnis nur eine traurige Gewissheit bestätigt", so Graumann.

„Mit der Freilassung des brutalen Mörders Samir Kuntar, der sogar unschuldige Kinder auf seinem Gewissen hat, hat Israel einen hohen Preis für die Rückführung der toten Soldaten gezahlt", meint der Vizepräsident des Zentralrats. Die zynischen Jubelfeiern für den sadistischen Kindermörder Kuntar und vier weitere ausgetauschte Terroristen in Beirut zeigen einmal mehr, dass die Hisbollah eine skrupellose Terrororganisation ist, deren Aktivisten und Sympathisanten keine Freiheitskämpfer sondern kaltblütige Mörder sind, die selbst vor dem Leben unschuldiger Kinder keinen Respekt haben", so Graumann. „Daran sollte sich jeder erinnern, der hierzulande politische Gespräche mit Vertretern der Hisbollah fordert oder auch selbst führt", so Graumanns Hinweis an die deutsche Politik.
Frankfurt/Main und Berlin, den 16. Juli 2008 / 13. Tamus 5768




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