Papst Benedikt XVI.:
Aufruf zur Förderung des christlich-israelischen Dialogs und zum Friedenseinsatz
Aachener Friedenspreis für Pfarrer und Politikwissenschaftler
[EKD]
Der Aachener Friedenspreis geht in diesem Jahr an den Bethlehemer Pfarrer Mitri Raheb, die israelische Fraueninitiative MachsomWatch und den Frankfurter Politikwissenschaftler Andreas Buro. Der evangelische Theologe Raheb und die Frauen von MachsomWatch setzten sich auf beiden Seiten der von Israel errichteten Sperrmauer für das friedliche Zusammenleben von Juden und Palästinensern ein, erklärte der Friedenspreis-Verein am Donnerstag in Aachen...
Aufruf zur Förderung des christlich-israelischen Dialogs und zum Friedenseinsatz
Von Papst Benedikt XVI. | Ansprache Benedikts XVI. an den neuen Vatikan-Botschafter des Staates Israel. Im Wortlaut ...
Aufsatz in CDU-naher Zeitschrift fordert Scharia
Von Ansgar Graw | Über Muslime in Europa schreibt der Großmufti von Bosnien und Herzegowina in einer Zeitschrift. Darin spricht er auch über die Scharia, auf die Muslime „immerwährend" verpflichtet seien. Das Pikante daran: Die Zeitschrift wird von einer Brüsseler Denkfabrik herausgegeben – und die steht der CDU nahe...
Glaube als Zeichen
Von Kersten Knipp | Eine Essener Tagung sucht Auswege aus Konflikten um neue Moscheebauten...
"Frauenpower ist eine der größten Hoffnungen"
Innenminister Wolfgang Schäuble spricht mit dem Tagesspiegel über die Integration von Muslimen, sich wandelnde Weltbilder, die große Koalition und den verbindlichen Ethikunterricht in Berlin. Interview ...
Wo Religionen sich begegnen und wie man damit umgehen kann
Der interreligiöse Dialog hält viele Fallstricke bereit. Das neu erschienene Buch «Interreligiöser Dialog in der Schweiz» wirft von der Grundlagenforschung bis zu konkreten Anleitungen für interreligiöse Feiern, von Informationen zu Organisationen des interreligiösen Dialogs bis zu Berührungspunkten aus dem Alltagsleben einen umfassenden Blick auf das Miteinander der Religionen...
Bischof Huber: Gegen Missbrauch der Religion protestieren
epd). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Wolfgang Huber, hat zum Protest gegen den Missbrauch von Religion in Konflikten aufgefordert. Wer feststelle, dass Religion funktionalisiert werde, habe die Verpflichtung "zu widersprechen, ja zu protestieren", erklärte der Berliner Bischof in einem "Spiegel"-Interview. Eine Quelle von Fanatismus sei derzeit vor allem die Verbindung von Religion und Nationalismus. Religion werde zur Legitimation von Gewalt missbraucht.
In diesem Zusammenhang kritisierte der EKD-Repräsentant sowohl die von US-Präsident George W. Bush verwendete Formel von der "Achse des Bösen" als auch die Aufforderung zum Märtyrertum. Religion dürfe nicht auf fundamentalistische Phänomene verkürzt werden, erklärte der Bischof. Daneben gebe es auch Zuwendung zu Spiritualität: "Es gibt neues Leben in Kirchengemeinden, in Kommunitäten, in Klöstern und auf Pilgerwegen."
Huber verwies auf Unterschiede zwischen Christentum und Islam: "Mohammed war nicht nur Prophet, er war auch Kriegsherr." In der Geschichte des Christentums dagegen sei die Verbindung von Glauben und Gewalt keineswegs die "generelle Grundlinie". Er widersprach der These, dass es im Kern des christlichen Glaubens ein gewaltsames Potenzial gebe. "Es gibt eine Pflicht des Christen zur Selbstkritik."
Der EKD-Ratsvorsitzende wies darauf hin, dass es zwischen Religionen unterschiedliche Vorstellungen von Religionsfreiheit gebe. "Die Freiheit, zu einer anderen Religion als dem Islam zu wechseln, ist im gegenwärtig vorherrschenden muslimischen Denken nicht allgemein anerkannt." Huber wandte sich dagegen, Unterschiede im interreligiösen Gespräch zu leugnen. "Es bringt den Frieden kein Stück voran."
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