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[DER SPIEGEL]
Ministerpräsident Schnieder: „Rheinland-Pfalz und Israel verbindet eine tiefe Freundschaft“
(Quelle: Land Rheinland-Pfalz)
Ministerpräsident Gordon Schnieder sagte: „Rheinland-Pfalz und Israel verbindet eine tiefe Freundschaft, die mir persönlich sehr am Herzen liegt. Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, diese Verbundenheit zu zeigen. Wir vergessen die Opfer des terroristischen Angriffs vom 7. Oktober 2023 nicht und stehen fest an der Seite Israels. Antisemitismus treten wir in jeder Form entschlossen entgegen. Wir tragen Verantwortung dafür, dass Jüdinnen und Juden in Rheinland-Pfalz sicher und ohne Angst leben können. Mit der geplanten Einrichtung einer Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus in Rheinland-Pfalz stärken wir unsere Meldewege weiter.“
Dazu Botschafter Ron Prosor: „Deutschland ist weit mehr als nur die „Berliner Blase“. Rheinland-Pfalz gehört zur Herzkammer dieses Landes. Hier spürt man Kultur und Geschichte auf Schritt und Tritt. Von der Geburtsstadt des Kanzlers der Einheit, Dr. Helmut Kohl, bis zu den UNESCO-Welterbestätten der SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz, die an das reiche mittelalterliche Erbe des jüdischen Lebens am Rhein erinnern.
Es ist mir eine große Freude und Ehre, im Rahmen meines Besuchs den Ministerpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz, Gordon Schnieder, kennenzulernen. Ich freue mich sehr auf den persönlichen Austausch, die Vertiefung unserer Partnerschaft und die gemeinsame Stärkung der engen Verbindungen zwischen Israel und Rheinland-Pfalz.“
Der Ministerpräsident betonte zudem die Bedeutung der Begegnung junger Menschen: „Besonders wichtig ist mir aber auch, dass wir unsere Freundschaft an die nächste Generation weitergeben. Zehn rheinland-pfälzische Schulen pflegen Partnerschaften mit israelischen Schulen. Diese Verbindungen sind ein wertvolles Fundament für die Zukunft unserer Beziehungen. Ich freue mich sehr, dass der Botschafter auch unser neues SchUM-Besuchszentrum, das Sali-Levi-Haus am Mainzer Judensand, besichtigt. Es macht das reiche jüdische Erbe unseres Landes sichtbar. Gerne nehme ich die Einladung zu einem offiziellen Delegationsbesuch zu Beginn des kommenden Jahres an.“
Minister Klein würdigte die langjährige Zusammenarbeit mit der Bildungs- und Begegnungsstätte Givat Haviva: „Seit über 30 Jahren fördern wir diese einzigartige Einrichtung, in der jüdische und arabische Israelis gemeinsam Projekte gestalten. Die Landesregierung unterstützt diese Arbeit mit 110.000 Euro jährlich. Wir setzen uns außerdem für die Gründung eines Deutsch-Israelischen Jugendwerks ein, für das sich auch Botschafter Prosor persönlich stark engagiert.“
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