Deutsche Bibliothek ISSN 1612-7331
26.03.2026 - Nr. 2128/29

ACHTUNG

Die nächste Tagesausgabe erscheint am Donnerstag, 12. März 2026! 



ONLINE-EXTRA Nr. 378 und Nr. 379

26. März 2026

Durch die seit 1952 vom Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit ausgerichtete "Woche der Brüderlichkeit" steht der März traditionell stark im Fokus des christlich-jüdischen Dialogs. Doch halt: "Woche der Brüderlichkeit"? Nein, die gibt es ja so nicht mehr, denn im Juni 2023 beschloss die Mitgliederversammlung der "Gesellschaften" sich von der "Brüderlichkeit" zu verabschieden und wählte die neue Bezeichnung "Christlich-jüdische Zusammenarbeit", gefolgt stets von der aktuellen Jahreszahl nach christlicher und jüdischer Zeitrechnung. Der Begriff 'Brüderlichkeit', so die Begründung, sei heutzutage "in größer werdenden Kreisen der Gesellschaft nicht mehr anschlussfähig". Anlass für den Judaisten Daniel Vorpahl darüber nachzudenken, was der Begriff der "Brüderlichkeit" im Kontext des interreligiösen Gesprächs in der Vergangenheit denn zu leisten vermochte - und heute offenbar nicht mehr zu leisten vermag. Sein Beitrag erscheint im Rahmen der heutigen Doppelausgabe von ONLINE-EXTRA unter dem Titel: "Der Geschwisterbegriff in der christlich-jüdischen Beziehungsarbeit. Die Anwendung der Geschwistermetaphorik auf das Verhältnis von Judentum und Christentum".

Der zweite ONLINE-EXTRA-Text der heutigen Doppelausgabe widmet sich dem im Herbst letzten Jahres gefeierten 60-jährigen Jubiläum der Konzilserklärung Nostra aetate, jene bahnbrechende Erklärung des Zweiten Vatikanischen Konzils 1965 zum "Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen", die sich vor allem anschickte, das jahrhundertelang feindseelige Verhältnis zwischen katholischer Kirche und Judentum in eine geschwisterliche Beziehung umzuwandeln. Die katholische Theologin Antonia Dölle fragt in ihrem Beitrag vor allem danach, welche Stellung und Bedeutung Nostra aetate sechzig Jahre nach seiner Verabschiedung heute im Kontext der zunehmend fragiler werdenden Erinnerungskultur einnehmen kann: "Erinnern – Mahnen – Handeln. Was Nostra aetate 4 im Kontext heutiger Erinnerungskultur beitragen kann".

Die heutige Doppelausgabe von ONLINE-EXTRA mit diesen beiden Essays: 

1) ONLINE-EXTRA Nr. 378:
Daniel Vorpahl
Der Geschwisterbegriff in der christlich-jüdischen Beziehungsarbeit. Die Anwendung der Geschwistermetaphorik auf das Verhältnis von Judentum und Christentum
Online-Extra Nr. 378

2) ONLINE-EXTRA Nr. 379:
Antonia Dölle:
Erinnern – Mahnen – Handeln.
Was Nostra aetate 4 im Kontext heutiger Erinnerungskultur beitragen kann
Online-Extra Nr. 379



Einen angenehmen Tag wünscht




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