Die erste jüdische Bundesministerin
Köln: Jüdische Gemeinde in großer Sorge
Von Ulrike und Constantin von Hoensbroech | 11.03.2026 - Über 500 Personen waren der Einladung zum traditionellen Jahresempfang gefolgt – so viele wie noch nie...
Sie machen die Gemeinden
Von Katrin Richter und Christine Schmitt | 08.03.2026 - Wie prägen Frauen die jüdische Community? Wir haben uns bei Vorsitzenden umgehört...
Überraschende Entdeckung
07.03.2026 - Die mittelalterliche Stadt Rothenburg ob der Tauber ist bekannt für ihre Fachwerkbauten und den sie umschließenden Wehrgang. Einst gab es dort auch eine bedeutende jüdische Gemeinde. Deren Synagoge wurde nun überraschend entdeckt...
Rothenburgs verdrängte Geschichte
Von Marc Peschke | 10.03.2026 - Hinter Fachwerk und Romantik liegt das jüdische Erbe der Stadt...
Scheunenviertel in Berlin: Pulsierendes jüdisches Quartier
Von Lola Zeller | 11.03.2026 - Interaktive Webseite macht die jüdische Geschichte des Viertels in der Spandauer Vorstadt sichtbar...
Interaktives Projekt zur jüdischen Geschichte des Scheunenviertels
Von Markus Geiler | 11.03.2026 - Im Scheunenviertel in Berlin-Mitte gibt es seit Mittwoch zehn Straßenmarkierungen auf Jiddisch, Deutsch und Englisch. Über ein interaktives Erinnerungsprojekt wird so an die jüdische Geschichte der Spandauer Vorstadt erinnert...
Zentrum für verfolgte Künste zeigt 100 Porträts jüdischer Künstlerinnen "im Zeitalter der Extreme
11.03.2026 - Solingen - "Maya Gutmann: Blickwechsel" lautet der Titel einer Ausstellung, die am (morgigen) Donnerstagabend im Zentrum für verfolgte Künste in Solingen eröffnet wird. Die bis zum 26. April terminierte Schau präsentiert über 100 Porträts jüdischer Künstlerinnen im Zeitalter der Extreme.
Die gezeichneten Porträts werden durch biografische Texte ergänzt, hieß es in der Einladung zur Eröffnung, bei der auch die Antisemitismusbeauftragte des Landes NRW, Sylvia Löhrmann, sprechen wird. Die Exponate erzählen von künstlerischen Lebenswegen zwischen Krieg, Verfolgung und Neubeginn.
Die Ausstellung informiert unter anderem über Dora Bromberger, die ab
1928 Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfreunde in Bremen war und 1942 in der NS-Vernichtungsstätte Maly Trostinez ermordet wurde. Neben vielen anderen jüdischen Künstlerinnen informiert die Schau auch über Malva Schalek, die im Konzentrationslager Theresienstadt den Lageralltag in über 100 Zeichnungen und Aquarellen festhielt. Auch über die Hamburger Künstlerin Anita Rée, die sich nach einer Hetzkampagne im Dezember 1933 das Leben nahm, informiert die Ausstellung.
Das Projekt der Künstlerin Maya Gutmann umfasst insgesamt rund 100 gezeichnete Porträts, die in den Jahren zwischen 1919 bis 2023 entstanden sind. Kurzbiografien und Arbeiten der jüdischen Künstlerinnen werden den Porträts zur Seite gestellt. Zu den bekannteren jüdischen Künstlerinnen zählen unter anderem auch Sonja Delaunay, Meret Oppenheim oder Giséle Freund. Die Kurzbiografien wurden unter anderem von Ellen Presser, der Leiterin des Kulturzentrums der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern erstellt.
Die Ausstellung ist dienstags bis sonntags von 10-17 Uhr geöffnet.
Internet:
www.verfolgte-kuenste.com
(COPYRIGHT: Andreas Rehnolt,
Microtext-Journalistenbüro)
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„Wer sich mit dieser Geschichte beschäftigt, interessiert sich für die Gegenwart“
März 2026 - Peter Roesslers neues Buch spannt eindrucksvoll den Bogen über fast vier Dekaden des berühmten Max Reinhardt Seminars: von der Gründungsidee des jüdischen „Theatermagiers“ Max Reinhardt für eine Wiener Schauspielschule über Konzeption und Aufbau, Lehrende und Seminarist:innen, die NS-Zerstörung des Kollegiums sowie Verfolgung und Ermordung jüdischer Lehrender und Schüler:innen bis hin zur Nachkriegszeit. Ein Gespräch mit dem Autor...

Peter Roessler:
Das Max Reinhardt Seminar.
Im Weltgarten des Spiels 1928–1965.
Hollitzer-Verlag
München 2025
768 S.
Euro 38,-
informieren und/oder bestellen
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