Deutsche Bibliothek ISSN 1612-7331
01.12.2020 - Nr. 1926

SPD-Nachwuchs solidarisiert sich mit Israel-Hassern



Kirchen verurteilen Angriff auf Rabbiner in Wien



Kardinal Schönborn: "Antisemitismus darf bei uns keinen Platz haben. Er gefährdet das friedliche Zusammenleben von uns allen" - Freistetter namens der Kommission Weltreligionen der Bischofskonferenz: "Wir stehen mit unseren jüdischen Schwestern und Brüdern zusammen"...

Kulturfunktionär zieht »Gaskammer«-Äußerung zu Soros zurück



In Ungarn übten unter anderem die israelische Botschaft und der jüdische Dachverband Mazsihisz heftige Kritik...

Orbán und die Juden



Von Paul Lendvai | Nach außen "Null Toleranz für Antisemitismus". Nach innen brandgefährliche Rhetorik...

Für ein Recht auf Kritik



Von Jannis Hagmann | Arabische Intellektuelle kritisieren Instrumentalisierung des Kampfes gegen Antisemitismus. Ziel sei es, palästinensische Stimmen zu unterdrücken...




Jusos erklären extremistische Fatah-Jugend zur Schwesterorganisation



Von Marcel Reich | Auf ihrem Bundeskongress haben sich die Jusos mit der extremistischen Fatah-Jugend solidarisiert. Diese lehnt das Existenzrecht Israels ab. Kritik an der Entscheidung kommt auch aus der eigenen Partei...

SPD-Nachwuchs solidarisiert sich mit Israel-Hassern

[BILD-ZEITUNG]
Von Johannes C. Bockenheimer | 29.11.2020 - Haben die Jusos ein Antisemitismus-Problem? Auf ihrem Bundeskongress am Wochenende verabschiedete die Nachwuchstruppe der SPD einen Antrag, in dem sie sich solidarisch mit der extremistischen Palästinenserorganisation „Fatah Jugend“ erklärte...

Jusos suchen Schulterschluss mit Fatah-Jugend, FDP-Politiker geißelt „Antisemitismus“



Von Sinan Reçber |  Die Jusos solidarisieren sich mit der palästinensischen Fatah-Jugend und fordern ein Ende von Mauer und Zaun. Dafür hagelt es Kritik - auch aus der eigenen Reihe...

Solidarität mit Terror-Verherrlichern geht zu weit



Von Alan Posener | Die Jusos solidarisieren sich mit der Fatah-Jugend und bezeichnen sie als „Schwesterorganisation“. Eine heikle Sache, denn die Gruppe feiert auf Demonstrationen den Einsatz von Selbstmordattentätern. Die SPD-Jugend sollte lieber auf Abstand gehen...

Bald am Ende



Von Michael Trammer | In Niedersachsen soll ein Projekt der Amadeu Antonio Stiftung gegen Antisemitismus nicht weiter gefördert werden. Dabei ist die Nachfrage groß...

Das Virus schürt den Antisemitismus

[SÜDDEUTSCHE ZEITUNG]
Von Jakob Wetzel | Die Fachstelle RIAS registriert einen Anstieg der Vorfälle mit Bezug auf das Virus - auch in München. Bei Demos werde auch der Holocaust verharmlost...

„Sie vermuten einen Plan dahinter“



Die Pandemieleugner*innen verbinde der Verschwörungsglaube, sagt der Sozialwissenschaftler Fabian Virchow. Und der sei zumeist antisemitisch. Interview...

Eine Liebe, die blind macht



Von David Ranan | „Schalömchen Köln“: Mit einer speziell gestalteten Straßenbahn will die Stadt Köln ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen. Der israelisch-britisch-deutsche Autor David Ranan hat jedoch Zweifel, ob ein solcher Akt von „Philosemitismus“ ein gutes Signal ist...

Anzahl antisemitischer Straftaten in Sachsen weiter hoch



Dresden (dpa/sn) - Die Zahl antisemitischer Straftaten steigt in Sachsen weiter an. Im ersten Halbjahr 2020 seien mehr als 90 solcher Delikte bekannt geworden. Das geht aus Antworten der Landesregierung auf parlamentarische Anfragen der Linksfraktion im Landtag hervor...

"Es kann sich nur etwas verändern, wenn es in die Polizei-Statistik eingeht"



Von Marie-Kristin Landes | Antisemitische Straftaten, Beleidigungen nehmen zu. Gleichzeitig werden nicht alle Vorfälle von Betroffenen zur Anzeige gebracht auf Grund negativer Erfahrungen. Ein Dilemma wie ein jüngster Fall aus Halle-Neustadt zeigt..

"Ich dachte, das wäre das Richtige, wenn das jemand macht, der jüdisch ist"



Von Heiner Effern | Die Stadt soll einen Antisemitismus-Beauftragten bekommen. Mit Marian Offman stünde ein erfahrener jüdischer Politiker bereit - doch um ihn gibt es Streit...

Siemens-Chef mahnt zu Kampf gegen Judenhass



Der Vorstandsvorsitzende des Konzerns: »Man muss aufstehen und Profil zeigen«...

Ein Rabbiner und ein Imam gegen Judenhass



Von Igal Avidan | Rabbiner Elias Dray und Imam Ender Cetin gehen in Berliner Schulen, sobald dort Fälle von antisemitischen Beleidigungen, Mobbing oder Gewalt bekannt geworden sind. In den mehrheitlich muslimischen Schulklassen stoßen sie auf viel Hass-Potenzial... 




Wenn die Mischpoke schachert


Von Mechthild Klein | Mischpoke, mauscheln, schachern – jiddische Wörter wie diese sind Teil der deutschen Alltagssprache geworden. Doch ihre Bedeutung ist oft negativ besetzt. Der Journalist Ronen Steinke erklärt, wie vormals neutrale Bezeichnungen judenfeindlich aufgeladen wurden und wirbt für sprachliche Sensibilität...


Forschungsprojekt zu radikalem Islam auf jüdisches Leben in Deutschland erhält 500.000 Euro

Düsseldorf - Mit rund 500.000 Euro wird das Forschungsprojekt „Auswirkungen des radikalen Islam auf jüdisches Leben in Deutschland“ von den Wissenschaflern Heiko Beyer und Melanie Reddig vom Institut für Sozialwissenschaften der Heinrich Heine Universität in Düsseldorf vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

In dem über vier Jahre laufenden Projekt soll untersucht werden, ob der radikale Islam eine Mitverantwortung für gestiegene Diskriminierungserfahrungen in Deutschland lebender Juden trägt, hieß es jetzt in einer Mitteilung der Hochschule.  

Nach einem kontinuierlichen Wiederanstieg der Mitgliederzahl jüdischer Gemeinden zwischen 1955 und 2007 hat sich diese in den letzten zehn Jahren um etwa 10.000 Personen verringert. Rund ein Viertel dieses Verlustes sind auf  Auswanderung zurückzuführen, so die Wissenschaftler. Vor dem Hintergrund dieses Trends untersucht das Projekt, ob und in welcher Weise der radikale Islam eine Mitverantwortung für gestiegene Diskriminierungsernafahrungen, Bedrohungswahrnehmungen und Emigrationsabsichten sowie andere Handlungsintentionen in Deutschland lebender Juden trägt.

Mittels einer standardisierten Online-Befragung und qualitativer Interviews sollen sowohl die Verbreitung als auch die Ursachen jener drei Phänomene ermittelt werden und die Bedeutung des islamistischen Antisemitismus für die jüdische Community bestimmt werden. Die Umsetzung der Ergebnisse des Projektes soll in enger Zusammenarbeit mit einem Praxispartner aus dem Feld der politischen Bildung - Netzwerk für Demokratie und Courage - erfolgen.

Internet:
www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/soziologie/personal/professur-iv-prof-dr-heiko-beyer/team/prof-dr-heiko-beyer/research/

(QUELLE: Andreas Rehnolt,
Microtext-Journalistenbür)







Rechte Terrorunterstützer bei »Querdenken«-Protesten



Von Sebastian Bähr | Antifaschistische Recherche weist Teilnahme zahlreicher Neonazikader in Berlin nach - Zentralrat der Juden fordert Überwachung...

Halle-Attentat Urteilsverkündung noch im Dezember erwartet

[JÜDISCHE ALLGEMEINE WOCHENZEITUNG]
Gericht rechnet im Verfahren um den Anschlag auf die Synagoge mit sechs weiteren Prozesstagen...

Hohe Dunkelziffer bei rechten Verdachtsfällen in Polizei



Obwohl immer mehr Fälle von Rechtsextremismus bei der Polizei bekanntwerden, ist die Dunkelziffer nach Ansicht der Amadeu Antonio Stiftung weiter hoch....

Warum die "Baseballschlägerjahre" bis in die Gegenwart wirken



Von Julius Betschka | Eine Dokumentationsreihe erinnert an Prügel, Beleidigungen und Drohungen durch Neonazis in den Nachwendejahren. Was haben wir aus dieser Zeit wirklich gelernt? ...




Rechtsterrorismus in Deutschland – eine lange Geschichte

[JOURNAL 21 (Schweiz)]
Von Claudia Kühner | Zwei neue Bücher machen aufmerksam auf historische Gemeinsamkeiten von Tätern und Verfolgungsbehörden in der Weimarer Republik wie in der Bundesrepublik...

           




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