Deutsche Bibliothek ISSN 1612-7331
05.02.2020 - Nr. 1881

Neues über Pius XII. und die Shoah?





„Ein verborgenes Leben“ zeigt das Heldentum eines einfachen Mannes



Von Andreas Busche | Regisseur Terrence Malick verneigt sich mit seinem Kinodrama vor dem österreichischen Bauern Franz Jägerstätter, der lieber starb, als den Nazis zu dienen...

Spiritualität gegen NS-Todeskult: „Ein verborgenes Leben“



Von Andrey Arnold | An Terrence Malicks Denkmal für den österreichischen Kriegsdienstverweigerer Franz Jägerstätter ist viel auszusetzen. Es überwältigt trotzdem... 

"Ein verborgenes Leben": Ein Kriegsfilm ohne Krieg



Von Matthias Greuling | Terrence Malick zeigt Valerie Pachner und August Diehl als Ehepaar Jägerstätter...

Scholle, Heimat, Gewissen

[DIE WELT]
Von Hanns-Georg Rodek | Wahrlich, wir leben in wirren Zeiten. Terrence Malicks Kriegsgeschichte „Ein verborgenes Leben“ hingegen ist einer der klarsten, schönsten Filme überhaupt...

Woran glaubt dieser Film?



Von Bert Rebhandl | Sind Frömmigkeit und Widerstand unter Hitler Naturereignisse? „Ein verborgenes Leben“ von Terrence Malick tut so...

„Ein verborgenes Leben“ im Kino: Der Klang der Menschlichkeit



Von Daniel Kothenschulte | August Diehl spielt in Terrence Malicks Meisterwerk „Ein verborgenes Leben“ seine feinste Rolle...

Sehet hin in Frieden



Von Wolfgang Höbel | In Terrence Malicks hinreißend schönem, radikal pazifistischem Film "Ein verborgenes Leben" spielt August Diehl einen österreichischen Bauern, der sich Hitlers Krieg verweigerte...

Die Banalität des Guten



Von Tobias Prüwer | Terrence Malick erzählt in seinem dreistündigen Epos »Ein verborgenes Leben« die authentische Geschichte des Widerstands eines Einzelnen im Nationalsozialismus...

Mal länger als ein paar Netflix-Minuten



Von David Steinitz | Für seinen Film "Ein verborgenes Leben" hat Regisseur Terrence Malick die reale Geschichte des Bauern und NS-Widerständlers Franz Jägerstätter verfilmt. Dabei erzählt Malick wie immer konträr zu den allgemeinen Sehgewohnheiten...

Ein Hohelied auf Mut und Humanität

[DEUTSCHLANDRADIO]
Von Hartwig Tegeler | Franz Jägerstätter möchte lieber sterben, als einen falschen Krieg zu führen. Mit „Ein verborgenes Leben“ ist Terrence Malick diesmal ein zugänglicher Film gelungen, der uns die Kraft von Glaube, Liebe und Widerstand gegen die Nazis vor Augen führt...

"Wir sind alle ziemlich große Jasager"



August Diehl spielt einen Kriegsdienstverweigerer, der von den Nazis ermordet wird: Was der Film "Ein verborgenes Leben" über das Heute aussagt, erzählt er hier. Interview...


Hitlers letzte Großoffensive endete in einer Katastrophe



Von Sven Felix Kellerhoff | Nach sechs Wochen schwerer Kämpfe in den Ardennen hatte die US Army die Wehrmacht auf ihre Ausgangsstellungen zurückgeworfen. Das Dritte Reich verlor seine letzten Reserven. Die Ostfront stand vor dem Zusammenbruch...

Seltene Entschuldigung



Von Gabriele Lesser | Die Gedenk- und Forschungsstätte Yad Vashem hat bei einem Forum am 23. Januar historisch falsche Videos gezeigt. Das räumt sie nun ein...

NS-Kulturpolitik schuf Verwaltungsstrukturen, die bis in Gegenwart wirken



Von Ivona Jelcic | So belegen es die Erkenntnisse einer Studie zur "Identitäts- und Kulturpolitik im Gau Tirol-Vorarlberg 1938–45" des Historikers Nikolaus Hagen...

Die Konflikte zwischen Juden und Deutschen nach 1945 bleiben bestehen



Von Natan Sznaider | Auch 75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz kann es keine Universalisierung der Erinnerung geben, weil Erinnerung hier nicht ausgetauscht werden kann. Innerhalb der jüdischen Tradition konnte der Holocaust nur ein jüdisches Problem bleiben...

«Die Schweiz hielt die Judenrettung lieber unter dem Deckel»

[REFORMIERT.ch (Schweiz)]
Eine Ausstellung im Jüdischen Museum in Basel dokumentiert, wie ein Schweizer Netzwerk im Zweiten Weltkrieg Juden mithilfe von südamerikanischen Pässen zur Flucht verhalf. Wer die Helfer waren und warum dieses Stück Schweizer Geschichte erst jetzt ans Licht gekommen ist, erzählt Museumsleiterin Naomi Lubrich im Interview...

Wie man in „Through the Darkest of Times“ gegen Nazis kämpft



Von Daniel Ziegener | Das Berliner Studio Paintbucket Games versetzt einen in die Rolle des innerdeutschen Widerstandes. Und stellt Fragen, die viele Games ausblenden. Ein Porträt...

Rahel Manns Schutzengel war eine Hauswartsfrau



Von Hella Kaiser | Zeitzeugin Rahel Mann las bis ins hohe Alter im Rathaus Schöneberg aus dem Buch "Uns kriegt ihr nicht: Als Kinder versteckt - jüdische Überlebende erzählen"...




Historiker: Debatte um Papst und Schoah wird "zu hoch gehängt"



Vatikan öffnet Archive, die den Zeitraum bis 1958 umfassen - Historiker erwartet sich wichtige Erkenntnisse zum Handeln des Heiligen Stuhls während der Nachkriegszeit ...

Wie laut schwieg Pius XII.?



Von Rudolf Gehrig | Historiker zeichnen in New York ein anderes Bild des Pacelli-Papstes...

Neues über Pius XII. und die Shoah?

Öffnung der vatikanischen Archive aus der Zeit Pius XII. - Podiumsdiskussion der Deutschen Bischofskonferenz und des Zentralrats der Juden in Frankfurt/M.

Im März 2020 werden die vatikanischen Archive aus der Zeit von Papst Pius XII. (1939-1958) für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Was bedeutet die Öffnung der Archive für die historische Forschung, für die katholische Kirche und die jüdische Gemeinschaft? Sind neue Erkenntnisse über die Rolle des Papstes in der Shoah zu erwarten? Auch andere Fragen stellen sich, die das katholisch-jüdische Verhältnis betreffen. Dazu zählen die Problematik um Fluchthilfe für Naziverbrecher und die Position des Papstes und des Heiligen Stuhls zur Gründung des Staates Israel.
 
Aus diesem aktuellen Anlass findet eine öffentliche Podiumsdiskussion unter dem Thema „Neues über Pius XII. und die Shoah?“ am Montag, 17. Februar 2020, um 19.00 Uhr im Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main, statt.
 
An der Diskussion nehmen teil:
 
•    Dr. Josef Schuster (Würzburg), Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland
•    Bischof Dr. Ulrich Neymeyr (Erfurt), Vorsitzender der Unterkommission der Deutschen Bischofskonferenz für die religiösen Beziehungen zum Judentum
•    Prof. Dr. Johannes Heil (Heidelberg), Historiker und Universitätsprofessor an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg
•    Prof. Dr. Hubert Wolf (Münster), Kirchenhistoriker und Universitätsprofessor für Mittlere und Neure Kirchengeschichte an der Universität Münster
 
Der Einladungsflyer zur Tagung steht als pdf-Datei zum Herunterladen zur Verfügung:
unter www.dbk.de/termine




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