Deutsche Bibliothek ISSN 1612-7331
21.06.2017 - Nr. 1726

ARD und ARTE zeigen „Auserwählt und Ausgegrenzt – der Hass auf Juden in Europa“




»Mit erheblicher krimineller Energie«



Von Kevin Culina | Zwei von 17 Aufstellern der Open-Air-Ausstellung über jüdische Sportler sind zerstört worden...

Katholischer Preis gegen Rassismus verliehen

[KATHOLISCH.de]
In Berlin haben die deutschen Bischöfe zum zweiten Mal den "Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus" verliehen. Kardinal Reinhard Marx warnte beim Festakt vor Terror aus einer bestimmten Richtung...

Gräber von NS-Widerstandskämpfer und Juden geschändet

[POTSDAMER NEUESTE NACHRICHTEN]
Von Martin Anton | Mehrere Grabstätten auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf wurden geschändet. Darunter die eines Widerstandskämpfers aus dem Dritten Reich und einer jüdischen Familie. Die Kriminalpolizei ermittelt...

Pöbelei, Drohungen, Hakenkreuze – Antisemitismus in Leipzig



Von Lars-Hendrik Setz | Am Sonntag beginnt in Leipzig die Jüdische Woche. Grund zum Feiern gibt es: Seit der Wiedervereinigung ist die dortige Gemeinde zur größten in Mitteldeutschland gewachsen. 1.300 Mitglieder hat sie heute. Es gibt allerdings nach wie vor Probleme: Denn noch immer sind viele Juden in ihrem Alltag von Antisemitismus betroffen...




Debatte über Erkenntnisse des Expertenkreises Antisemitismus



Über den Bericht des Unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus (18/11970) und einen Antrag von Bündnis 90/Die Grünen, Antisemitismus entschlossen zu bekämpfen, berät der Bundestag am Mittwoch, 21. Juni 2017, ab 14.35 Uhr...

Zentralrat fordert konkrete Schritte

[JÜDISCHE ALLGEMEINE WOCHENZEITUNG]
Josef Schuster: »Sehr enttäuschend, dass der Bundestag nicht einmal eine Beschlussfassung vorsieht« ...

Judenhass bleibt in Deutschland ein Problem



Von Christoph Arens | Der Bundestag debattiert an diesem Mittwoch über den Bericht der Unabhängigen Expertenkommission Antisemitismus. Doch was ist Antisemitismus überhaupt? Und was versteht man unter Antizionismus? Eine Begriffsklärung...




Starke antisemitische Vorurteile bei muslimischen Jugendlichen



Von András Szigetvari | UUnter Jugendlichen mit muslimischem Hintergrund sind antisemitische Vorurteile besonders verbreitet, zeigt eine neue Studie. Experten raten dazu, rasch zu handeln. Ideen und Konzepte gibt es genug ...

Hat der Islam etwas gegen Juden?



Von Antje Schrupp | Wenn auf dem Pausenhof der Kulturkampf tobt: Warum antisemitische Klischees vor allem bei jungen Muslimen verbreitet sind ...

„Manche Lehrer haben Angst, über den Holocaust zu reden“



Offene Gewalt gegen jüdische Mitbürger ist europaweit keine Seltenheit mehr. Dilan Yesilgöz hat jahrelang in Amsterdam gegen Antisemitismus gekämpft. Dort wie hier stammen die Täter nicht nur aus dem rechten Milieu. Ein Gespräch...

Historikerin: Die Angst vor Antisemitismus wächst



Mirjam Zadoff lehrt jüdische Kulturgeschichte in Augsburg. Welche Wissenslücken sie füllen will und ob sie als Mann mit Kippa durch deutsche Straßen laufen würde, beantwortet sie im Interview...  

Antisemitischer Vorfall am Rand der Regenbogenparade



Von Herwig Hakan Mader | Amerikaner mit Israel-Flagge beschimpft und geschlagen - Drei Anzeigen gegen bosnische Handball-Fans...

Antisemitismus? Antisemitismus!



Von Alexia Weiss | Antisemitischer Ungeist auch in Österreich ...




Dokumentation: "Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa"

Das Erste sendet am heutigen Mittwoch, 21. Juni 2017, um 22:15 Uhr die für Arte produzierte TV-Dokumentation "Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa" und widmet dem Thema im Anschluss eine eigene Diskussionssendung ("Maischberger"). Dabei werden auch die vom WDR beanstandeten handwerklichen Mängel der Dokumentation berücksichtigt.

WDR-Intendant Tom Buhrow:

»Das Thema der Dokumentation war und ist uns wichtig. Und je wichtiger das Thema, desto genauer muss die journalistisch-handwerkliche Sorgfalt sein. Dabei gilt: Sorgfalt vor Schnelligkeit. Wir haben den Film intensiv geprüft und ich habe entschieden, die Dokumentation und unsere handwerklichen Fragezeichen dazu transparent zur Diskussion zu stellen.«

Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen:

»Ich halte es für richtig, die umstrittene Dokumentation jetzt einem breiten Publikum zugänglich zu machen, auch und trotz ihrer handwerklichen Mängel. Nur so kann sich das Fernsehpublikum ein eigenes Bild machen. Die ja längst stattfindende öffentliche Diskussion bekommt so eine Grundlage, auf der sich jeder sein eigenes Urteil bilden kann. Im Anschluss an die Dokumentation wird auch die Gesprächsrunde bei Sandra Maischberger das Thema aufgreifen.«
Mängel werden im Verlauf des Abends thematisiert

Nach der Ablehnung durch Arte, die Dokumentation zu senden, hatte der WDR den Film nochmals sehr intensiv geprüft. Dabei wurden journalistisch-handwerkliche Mängel festgestellt. So enthält der Film Tatsachenbehauptungen, für die es nach jetzigem Kenntnisstand des WDR keine ausreichenden Belege gibt.

Auch sind Betroffene mit den im Film gegen sie erhobenen Vorwürfen nicht konfrontiert worden. Das aber gehört zu den Standards der journalistischen Arbeit. Darüber hinaus sind offenbar Persönlichkeitsrechte verletzt worden. Die Mängel der Dokumentation werden im Verlauf des Abends deshalb thematisiert und kommentiert.

(Quelle: Presse ARD)


Jetzt sendet auch Arte



Von Joachim Huber | "Auserwählt und ausgegrenzt": ARD bringt Doku und Diskussion - und plötzlich ist auch Arte dabei, das die Ausstrahlung vehement abgelehnt hatte ...

Ein problematischer Film – Klischees dienen der Sache nicht



Von Ulrich Schmid | Die vieldiskutierte TV-Doku über Antisemitismus, «Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa» wird nun doch noch (in der ARD) gezeigt. Das ist richtig – gerade weil der Film ein Ärgernis darstellt...

Statement statt Doku

[SÜDDEUTSCHE ZEITUNG]
Von Matthias Drobinski | Ein Film über Judenhass wird produziert, aber nicht gesendet - unter anderem wegen handwerklicher Bedenken. Jetzt sendet die ARD den Film doch: mit Gebrauchsanweisung...

Arte, Bild und der Film



Von Stefan Rochow | Es ist eine unheilige Allianz aus Nazis, Verschwörungstheoretikern, Teilen der Linkspartei, Kirchenvertretern und Islamisten, die von den Autoren Joachim Schroeder und Sophie Hafner im Film „Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“ beleuchtet wird...

ARD zeigt „Auserwählt und Ausgegrenzt – der Hass auf Juden in Europa“



Von Nikoline Hansen | Eigentlich kann man dem deutsch-französischen Fernsehsender Arte dankbar sein: Wäre der Film „Auserwählt und Ausgegrenzt – der Hass auf Juden in Europa“ regulär ausgestrahlt worden hätte ihn vielleicht ein kleines Publikum mit Befriedigung zur Kenntnis genommen ...

Neuer Antisemitismus!



Von Joachim Valentin | Über ein medienpolitisches Desaster...

Das Geschenk des Zweifels

[CICERO]
Von Sarah Stricker | Nachdem die Bildzeitung die zurückgehaltene Dokumentation über Antisemitismus veröffentlicht hat, will die ARD sie nun doch ausstrahlen. Der Film ist einseitig. Doch wo bleibt der Ruf nach Ausgewogenheit, wenn Medien selbst judenfeindliche Ressentiments bedienen? ...

Ein Stück Realismus



Von Daniel Frick | Die vieldiskutierte Dokumentation über Antisemitismus ist am Mittwoch im „Ersten“ zu sehen, im Anschluss folgt eine Diskussion bei „Maischberger“. Mit seinem realistischen Blick hat der Film Seltenheitswert – und jede Minute, die er im Nahen Osten verbringt, lohnt sich. Eine Filmkritik ...







Jung, konservativ und nach rechts offen



Von Jan Rübel | Jung, keck, aber etwas braver – so stellte sich Bernd Lucke einst die Junge Alternative vor. Doch inzwischen haben sich auch hier die Radikalen durchgesetzt. Drei Zeugen erzählen von der Spaltung, die mit einer ICE-Fahrt vor zwei Jahren begann...

Früher Porno-Nazis, jetzt AfD

[DER SPIEGEL]
Von Melanie Amann | Thor Kunkel schrieb Bestseller; sein Sex-Roman über dekadente SS-Männer sorgte vor zehn Jahren für einen Eklat. Nun ist er wieder da - als Werber für die AfD...

Theologe für klare Abgrenzung der Kirchen gegen "Neue Rechte"



Wiener Professor für Christliche Philosophie, Schelkshorn, wirft rechtspopulistischen Parteien Europas Aushöhlung der Demokratie vor - "Verteidigung des christlichen Abendlandes" gegen politischen Islam darf nicht zentrale Errungenschaften europäischer Kultur in Frage stellen ...




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