Deutsche Bibliothek ISSN 1612-7331
13.02.2012 - Nr. 1314

"Jude ist immer noch ein weit verbreitetes Schimpfwort"



Nachhilfe gegen Hass



Von Frank Diebel | Großbritannien: Historiker laden Politiker zu Seminaren gegen Antisemitismus ein...  

Antisemitische Homepage

[die juedische (Österreich)]
Von Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes | Auf der österreichischen Homepage HuMan-Weg-Bewegung waren bis vor Kurzem offen antisemitische und NS-verharmlosende Einträge zu finden. Verantwortlich für diese Domain ist der aus der Schweiz stammende Hans-Jürgen Klaussner... 

Pirat tritt nach antisemitischer Äußerung zurück



Ein antisemitischer Twitter-Eintrag hat den Kreisverbandschef der Heidenheimer Piraten-Partei nach nur zwei Tagen sein Amt gekostet... 

"Jude ist immer noch ein weit verbreitetes Schimpfwort"



Der aktuelle Antisemitismusbericht der Bundesregierung ist beunruhigend. Dr. Uri Robert Kaufmann, Leiter der alten Synagoge in Essen, bedauert im Interview, dass "Jude" noch immer ein weit verbreitetes Schimpfwort ist. Gleichzeitig kritisiert er, türkische und arabische Medien würden sehr offen und unverhohlen die Judenfeindschaft predigen. Interview... 




Latenter Antisemitismus in heimischen Medien



Antisemitische Äußerungen finden wieder öfter den Weg in heimische Medien - selten offen manifest, dafür latent oder codiert. Das geht aus einer Studie des Wiener Instituts für Konfliktforschung hervor... 

Österreichische Medien unter der Lupe: Versteckter Antisemitismus und Wirtschaftskrise



Antisemitismus und Wirtschaftskrise gingen schon im 19. und 20. Jahrhundert gut zusammen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Finanzkrise haben sich Mitarbeiterinnen des Wiener Instituts für Konfliktforschung (IKF) und des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Wien des österreichischen Mediendiskurses angenommen... 

"Entspannter Antisemitismus"



Der deutsche Publizist Henryk M. Broder hat in einem Interview angekündigt, die österreichische Staatsbürgerschaft beantragen zu wollen. Die broder-typische Begründung: "Der österreichische Antisemitismus ist völlig entspannt, aufrichtig, Teil des kulturellen Erbes. Das ist das Gute an den Österreichern, sie stehen zu ihren Ressentiments."... 




Wenn Kleider sprechen

[TACHLES (Schweiz)]
Von Daniel Zuber | Kleidung kann auch als politisches Bekenntnis funktionieren. Die umstrittene, in rechtsradikalen Kreisen beliebte Marke Thor Steinar bietet dafür bedenkliches Anschauungsmaterial - auch in einem Basler Geschäft... 

Hart gegen die Gegner der Neonazis



Von Christiane Kohl | Bislang haben die sächsischen Behörden praktisch nichts unternommen, um die Horden von Neonazis zu bremsen, die alljährlich zum Jahrestag der Bombardierung Dresdens in der Elbestadt einfallen. Dafür verfolgt Sachsens Polizei Bürger, die sich gegen Neonazis stellen... 

Fehmarn sehen – und morden



Von Andreas Speit | Der »Nationalsozialistische Untergrund« konnte sich auf ein Netzwerk von Komplizen stützen. Die Zahl der involvierten Neonazis lässt das Versagen der Behörden umso drastischer erscheinen... 




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