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 Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit
Deutscher Koordinierungsrat
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Yom HaShoah: Holocaust-Gedenktag in Israel
Holocaust-Gedenktag in Israel
[HAGALIL]
Von Ulrich W. Sahm | Der jährliche Holocaustgedenktag wird in Israel nicht wie anderswo am 27. Januar begangen, dem Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch sowjetische Truppen, sondern gemäß dem hebräischen Kalender an dem Tag, als das Warschauer Ghetto nach dem Aufstand der dort eingepferchten Juden gefallen ist...
Holocaust-Gedenktag: Netanjahu warnt vor Hass gegen Israel
Von Dana Nowak | Israel darf es nicht ignorieren, wenn die Existenz des jüdischen Staates bedroht wird - dies ist eine der wichtigsten Lehren des Holocaust. Das betonte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu am Montagabend bei einer Zeremonie in der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem anlässlich des heutigen Holocaust-Gedenktages....
Netanjahu zieht Parallelen
Anlässlich des Holocaust-Gedenktages betont der israelische Ministerpräsident den Einfluss des Holocaust auf die israelische Politik. Dabei spricht er auch über mögliche Maßnahmen gegen das vermutete Atomprogramm Irans...
Holocaust-Gedenken per Klick
[BERLINER ZEITUNG]
Von Inge Günther | Facebook-Freunde aus aller Welt können jetzt ein virtuelles Denkmal für die Opfer der Schoah besuchen...
Noch 208.000 Holocaust-Überlebende in Israel
66 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs leben in Israel noch etwa 208.000 Holocaust-Überlebende. Etwa die Hälfte von ihnen sind älter als 80 Jahre, wie eine Stiftung für Opfer der Shoah heute in Tel Aviv mitteilte...
Studie: Viele Holocaust-Überlebende sind arm und einsam
In Israel leben derzeit noch rund 208.000 Überlebende des Holocaust. Etwa 60.000 davon gelten als arm. Das ergab eine Studie der "Stiftung für die Opfer des Holocaust", die anlässlich des am heutigen Sonntagabend beginnenden Gedenktages Jom HaSchoah veröffentlicht wurde...
Holcaust Gedächtnisgottesdienst in der Jerusalemer Erlöserkirche
Am Vortag des israelischen Holocausttages, dem gestrigen Sonntag, fand in der evangelishen Erlöserirche in der Jerusalemer Altstadt ein besonderer Gottesdienst statt, wie es einen solchen zuvor noch nicht gegeben hatte. Propst Uwe Gräbe, ein Absolvent des Studienprogramms "Studium in Israel" an der Hebräischen Universität, hatte beschlossen, einen an die Schwere des Tages angepassten Gottesdienst abzuhalten. Vor der Predigt hatte er drei Sprecher eingeladen, zwei Freiwillige der Aktion Sühnezeichen, die über ihre Erfahrungen berichteten, und eine Israelin, die 90jährige Marianne Karmon.
Marianne Karmon stand im Altarraum, auf einem Srock gestützt mit zitternden Knien und berichtete von einem Erlebnis, wie sie als Mädchen Deutschland verlassen hat, ein Erlebnis, von dem sie sagte, dass es ihre ganze spätere Haltung zu Deutschen und Deutschland bestimmt hat. Marianne hatte sich schon früh der zionistischen Jugend angeschlossen, die sie auf die Ausreise nach Palästina vorbereitete. Da Palästina nicht erreichbar war, wurden die Kinder zur Vorbereitung in andere Länder geschickt. Marianne sollte nach Schweden. Ihre Mutter hatte ihr 5 Mark gegeben, falls sie unterwegs etwas essen wollte, Geld durften Juden ins Ausland nicht mitnehmen.
Marianne hatte nichts gegessen und so hatte sie ihre 5 Mark noch an der Grenze und gab sie auf Befragen dem Beamten ab. Als sie schon in der Reihe für das Exitvisum stand, kam der Beamte zu ihr und gab ihr zwei Bücher und sagte, er habe sie von den 5 Mark gekauft und sie solle wissen, dass nicht alle Deutsche so sind.
Propst Gräbe sagte in seiner Predigt, er habe am äußeren Aufriss des Gottesdienstes nichts ändern wollen und so auch an den Lesungen, obwohl diese nicht leicht seien an einem solchen Tag. Jesaja 40, 26-31, von der Jüdin Karmon gelesen, mit den Versen "Er führt ihr Heer vollzählig heraus und ruft sie alle mit Namen; seine Macht und starke Kraft ist so groß, das nicht eins von ihnen fehlt". Und zum Schluss fehlten sechs Millionen. Und der Johannestext im 20. Kapitel "Am Aben aber desselben ersten Tages der Woche, da die Jünger versammelt und die Türen verschlossen waren aus Furcht vor den Juden", "aus Furcht vor den Juden", ja waren denn die Jünger nicht auch alle Juden, fragte Gräbe, und warum aus Furcht vor den Juden, sollten sie sich nicht eher vor den Römern gefürchtet haben, die Jesus gekreuzigt hatten?
Das Kreuzigungserlebnis der Jünger verglich Gräbe mit dem Holocaust, ein Einschnitt im Leben, nach dem alles nicht mehr so ist, wie es einmal war. Ein bedenkenswerter Gottesdienst, der sich nicht dem Tag entziehen wollte, den Israel einmal im Jahr begeht und der unseren Alltag täglich bestimmen soll.
(COPYRIGHT: Michael Krupp, epd. Nachdruck nur mit Genehmigung des Autors!)
Henker für einen Tag
Von Juliane von Mittelstaedt | Er hat nur einmal getötet, den NS-Verbrecher Adolf Eichmann. Für Israel war dies lebenswichtig. Für Schalom Nagar, den Gefängniswärter und einzigen Henker des jungen Staates, aber wurde die Hinrichtung des Holocaust-Organisators eine lebenslange Qual...
"Eine Apokalypse der inneren Erfahrung"
Nir Baram ist der Shootingstar der jungen israelischen Literatur - Am Dienstag liest er in Wien. Ein Gespräch über Realismus, Propaganda und politisches Verantwortungsgefühl...

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