ONLINE-EXTRA Nr. 126
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Ausgehend von der Beobachtung, dass gegenwärtig "kaum eine nichtwestliche Religion in Europa so häufig mit Negativassoziationen belegt wird wie der Islam", kommentiert Mohammed Khallouk im vorliegenden Beitrag die Rolle des Internets und hier insbesondere von islamfeindlichen Internetblogs in diesem "Kulturkampf gegen den Islam".
Er weist darauf hin, dass hinter islamophoben Aktivitäten häufig eine Weltanschauung zutage tritt, die selbst fundamentalistische Züge trägt und im Kern den Werten von Aufklärung und Demokratie widerspricht. In diesem Kontext werden auf entsprechenden Internetblogs auch der Nahostkonflikt und die Nazivergangenheit Deutschlands oft zum Zwecke einer öffentlichen Legitimierung westlicher Islamfeindschaft instrumentalisiert.
Demgegenüber betont Khallouk seine Überzeugung, dass eine wachsende Mehrheit der muslimischen Immigranten gerade in Deutschland erkennen und würdigen werden, wie sehr sie "Nutznießer des jüdischen Kampfes für gesellschaftliche Gleichberechtigung in Deutschland" sind. Dabei könne gerade das Internet eine wichtige Rolle spielen, um die religiösen Gemeinsamkeiten sowie den Siegeszug von europäischer Aufklärung und deutschem Humanismus letztlich weltweit Geltung zu verschaffen.
COMPASS dankt dem Autor für die Veröffentlichung des Textes an dieser Stelle!
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Dr. Christoph Münz
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