Deutsche Bibliothek
ISSN 1612-7331
23.04.2015 - Nr. 1570
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Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit

Deutscher Koordinierungsrat

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Koordinierungsrat




Franziskus empfängt europäische Rabbiner



Wirklich nur Ein Gott?

Zur Monotheismus-Debatte in Judentum und Christentum


05. - 07. Mai 2015
Fachtagung
Ev. Bildungsstätte auf Schwanenwerder
Berlin


Programm, Kosten, Anmeldung:
https://www.eaberlin.de/seminars/data/2015/rel/nur-ein-gott/



Die jüdische-christliche Beziehungsgeschichte wurde von allem Anfangan auch von der Auseinandersetzung darüber bestimmt, was genau esbedeutet, nur einen Gott zu bekennen. Während die werdende Kirchebehauptete, der Glaube an Vater und Sohn bzw. die Trinitätslehre sei monotheistisch, sah das entstehende Judentum eben darin eine Zweioder gar Dreigottlehre (Di- oder Tritheismus). Bei näherer Betrachtung stellt sich allerdings die Frage, ob die christliche Dogmatik mit ihren zunehmend komplexeren Beschreibungen der trinitarischen „Personen“ diesem Anspruch gerecht wird. Auch in der jüdischen Tradition finden sich immer wieder Konzepte, die zur reinen „monotheistischen Lehre“ in Spannung stehen. Die Tagung möchte der Frage nachgehen, warum dies so ist: Könnte es sein, dass eine konsequent durchgeführte Ein-Gott- Lehre gar nicht denk- oder lebbar ist? TheologInnen und JudaistInnen werden aus verschiedenen Blickwinkeln (theoretisch-dogmatisch, historisch, praktisch) hierauf Antworten zu geben versuchen.

Dazu laden wir Sie herzlich ein.

Dr. Christian Staffa
Evangelische Akademie zu Berlin

Prof. Dr. Rainer Kampling
Freie Universität Berlin

Prof. Dr. Wolfram Kinzig
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn

Prof. Dr. Susanne Talabardon
Otto-Friedrich-Universität, Bamberg


Ein interreligiöses Phänomen



Von Ralf Schick | Das Deutsche Schutzengel-Museum zeigt hunderte Darstellungen von Schutzwesen aus vielen Ländern und Religionen ...

'Wir fühlen uns durch den Ausschluss vom Kirchentag gekränkt'



Jüdisch-messianische Gemeinden: Wir betreiben keine Judenmission...

Ein Kardinal sorgt sich um „Palästina“



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Franziskus empfängt europäische Rabbiner

[RADIO VATIKAN]
Papst Franziskus hat bei einer Audienz für europäische Rabbiner gegenwärtige antisemitische Tendenzen und Akte in Europa beklagt...

Europa wird vom Atheismus bedroht



Von Florian Rötzer | Papst Franziskus fordert bei einem Treffen mit Rabbinern Juden und Christen auf, den "Sinn für Religion" lebendig zu halten - und kündigt Besuch des Grabtuchs in Turin an...




"Die Spaltung der Stadt hat zugenommen"



Michael Mertes, ehemaliger Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Israel, reflektiert in seinem Buch "Am Nabel der Welt" seine Erfahrungen mit Jerusalem. Das Kernproblem des Konflikts sei der Mangel an wechselseitiger Empathie zwischen den Religionsgruppen, so Mertes im Interview ...




Erzdiözese Wien verstärkt Zusammenarbeit mit der jüdischen Gemeinde

Wien. Der Pfarrer und Dechant in Wien Leopoldstadt, Ferenc Simon, wurde zum Diözesanbeauftragten für christlich-jüdische Zusammenarbeit in der Erzdiözese Wien ernannt.

Dsimoner Dechant des zweiten Wiener Gemeindebezirks und Pfarrer Am Tabor, Ferenc Simon, wurde mit 8. April 2015 zum "Diözesanbeauftragten für christlich-jüdische Zusammenarbeit" der Erzdiözese Wien ernannt. Der Kontakt zur jüdischen Gemeinde erhält damit formell eine Aufwertung, wie es für eine große Diözese der Weltkirche angemessen ist, besonders in Wien, einem historischen Brennpunkt jüdischer Geschichte. Simon bekleidet eine Funktion, die es in dieser Form bislang nicht gab.

"Die Vertiefung der christlich-jüdischen Zusammenarbeit in Wien findet auf verschiedenen Ebenen statt", so Dechant Simon: "Die Ebene der Pfarrgemeinden ist sehr wichtig. Nun gibt es dafür und auch für offizelle Anlässe und Anfragen eine beauftragte Ansprechperson." Der Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit als ökumenisch und interreligiös getragener Verein ist in vielen Bereichen der Bildungsarbeit tätig. Nun hat die christlich-jüdische Zusammenarbeit auch innerhalb der katholischen Kirche Wiens eine Namen. In den vergangenen Jahren starteten vielfältige Fortbildungangebote mit der Pfarrgemeinderäte-Akademie der Erzdiözese. "Mir ist besonders wichtig, dass immer mehr Christen die Schätze des Judentums entdecken und respektieren. Dabei nimmt die Erinnerung, die Erinnerungskultur, eine herausragende Rolle ein", so Simon

"Dechant Simon ist durch seine Sachkundigkeit und seinen persönliches Engagement bestens geeignet für diese Vermittlerfunktion", sagt Martin Jäggle, Präsident des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit: "Als Pfarrer weiß er, wie das Judentum in der regelmäßigen christlichen Verkündigung seinen Platz finden kann. Und mit seinen Kontakten nach Ungarn unterstützt er die christlich-jüdische Erneuerung im Donauraum", so Jäggle.

Ferenc Simon wurde im 1969 in Oradea/Nagyvárad/Grosswardein (Rumänien) geboren. Sein Theologiestudium absolvierte er in Budapest und Wien. Seit 2000 ist er Pfarrer der Gemeinde Am Tabor, seit 2005 zusätzlich der ungarischen katholischen Gemeinde in Wien. 2001 wurde er zum Dechanten des Wiener Bezirks Leopoldstadt gewählt und er ist Oberseelsorger der Ungarn in Österreich. Die Kirche Am Tabor ist bekannt für seine Fassadengestaltung durch Arik Brauer. Sie wurde 1972 in der Zeit des kirchlichen Aufbruchs nach dem Konzil errichtet, um speziell der erneuerten Haltung der Kirche zum Judentum Ausdruck zu verleihen. Simon ist im Ökumeneausschuss des Stadtvikariats Wien aktiv und seit 2009 Vorstandsmitglied im Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit. Er ist Mitglied der Benediktiner-Oblaten von Pannonhalma.

(Quelle: Markus Himmelbauer,
Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit)






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