»Meilensteine des liberalen Judentums«
Älteste Synagoge und Mikwe.Erfurt bewirbt sich mit mittelalterlichem jüdischen Erbe für die Unesco-Welterbeliste
[LEIPZIGER VOLKSZEITUNG]
Von Antje Lauschner | Erfurts jüdische Bauten aus dem Mittelalter wurden erst vor wenigen Jahren entdeckt - und bewerben sich bereits für die Welterbeliste. Auch andere Bundesländer setzen auf jüdisches Erbe. Erfurt steht vorerst aber allein da...
Experten diskutierten über Bilderverbot im Judentum im Mittelalter
Renommierte Experten aus New York, Tel Aviv und Oxford für jüdische Kunst diskutierten im Kapitelsaal des Doms über den Umgang mit dem Bilderverbot im Judentum im Mittelalter...
Ein Abend zur Förderung des Jüdischen Bildungszentrums
Der Hamburger Künstler Noah Wunsch hat schon in vielen Teilen der Welt gelebt, gemalt und ausgestellt. So sorgte auch sein knapp 200 Meter breites Altarbild, das er in der königlichen Saline in Arc-et-Senans ausstellte, nicht nur in Frankreich für Furore...
»Meilensteine des liberalen Judentums«
[JÜDISCHE ALLGEMEINE WOCHENZEITUNG]
Von Heide Sobotka | Leo Hepner und Jan Mühlstein erhalten den Israel-Jacobson-Preis...
“Absurd, irreführend und unbegründet”
[HAGALIL]
Von Jim G. Tobias | Wichtige Quellen zur deutsch-jüdischen Geschichte nicht mehr online zugänglich – Historiker laufen Sturm gegen die Entscheidung der Deutschen Nationalbibliothek...
Diese erstaunliche Bandbreite
Von Michaela Seiser | „Das Jüdische Echo“ bringt Menschen unterschiedlicher Religionen zusammen. Die Herausgeber der traditionsreichen Zeitschrift aus Wien planen jetzt den Eintritt in den deutschen Markt...
Kinder wollen Glauben
Von Dalia Wissgott-Moneta | Religiöse Prägung engt nicht ein. Sie ermöglicht vielmehr einen freien Blick über den Zeitgeist hinaus ...
Über die säkulare Dimension der Religion
Von Rabbinerin Elisa Klapheck | Gerade die im Talmud bezeugte Tradition des rabbinischen Judentums hätte viel einzubringen. Denn sie hat nicht die säkulare Wirklichkeit als schmutzige Niederung verdammt und sich ihr entzogen, sondern sich vielmehr bewusst in sie eingehakt...
Rabbiner Michael Goldberger ist tot
Düsseldorf/Zürich - Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf trauert um ihren früheren Rabbiner Michael Goldberger. Godberger, der von 1993 bis 2003 Rabbiner der Gemeinde in der NRW-Landeshauptstadt war, starb nach Gemeindeangaben vom Donnerstag jetzt nach schwerer Krankheit in Zürich. Dort hatte er nach 2003 in der örtlichen Jüdischen Gemeinde als Rabbiner gewirkt. In Düsseldorf hatte sich Goldberger unter anderem stark um die Kinder und Jugendlichen der dortigen Jüdischen Gemeinde gekümmert.
Der 1961 in Basel geborene Goldberger bekam seine rabbinische Ausbildung in Israel und Amerika und wurde unter anderem von Rabbiner Zalman Schachter-Schalomi, dem Begründer und führenden Lehrmeister des Jewish Renewal, ordiniert. Er hatte außerdem einen Diplom-Abschluss in Psychologie erworben und war ausgebildeter Gestalt-Psychotherapeut. Goldberger war zudem bekannt für seine fundierten Kenntnisse der jüdischen Religion und seine verständlichen, tiefgreifenden Ausführungen zum jüdischen Glauben. Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf - die drittgrösste Jüdische Gemeinde Deutschlands - wird für Godberger nach eigenen Angaben vom Donnerstag voraussichtlich am 26. August eine Trauerfeier gestalten.
(Copyright: Andreas Rehnolt)
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