ACHTUNG:
Die nächste tagesaktuelle Ausgabe erfolgt am Donnerstag, 02. August 07.
Guten Tag!
Eine Journalistenreise in den Gaza-Streifen sollte vor allem eins deutlich machen: Die Hamas sorgt entgegen aller Vorurteile für Sicherheit und Stabilität im Gaza-Streifen. 90 Journalisten wurde der Gaza-Streifen deshalb so präsentiert, wie ihn die Hamas gerne sehen möchte. Auch ARD-Korrespondent Richard C. Schneider war dabei und schildert auf den Seiten von TAGESSCHAU.DE seine Eindrücke von der "Gute-Laune-Fahrt mit der Hamas".
Der Link zur Reportage in der Rubrik ISRAEL UND NAHOST HINTERGRUND.
Diese Frau fällt auf. Da sind die krausen, blonden Locken, die ins Gesicht fallen und der offene Blick. Und dann dieser Name - Melody. Doch die 27 Jahre alte Melody Sucharewicz hat nicht nur einen ungewöhnlichen Vornamen. Die gebürtige Deutsche ist auch eine der populärsten Personen des öffentlichen Lebens in Israel. Vor einem Jahr gewann sie im israelischen Fernsehen die Casting-Show "HaShagrir - Der Botschafter". Seitdem reist sie als Diplomatin durch die Welt und macht politische Werbung für Israel. Sandra Pabst stellt im HAMBURGER ABENDBLATT "Israels Gesicht für die Welt" näher vor.
Der Link zum Porträt in der Rubrik ISRAEL, DEUTSCHLAND, EUROPA UND DIE WELT.
NOAM, Noar Olej Merkaz Europa, ist eine von deutschen und österreichischen Juden gegründete Organisation aller deutschsprachigen Einwanderer, die in den letzten Jahren nach Israel gekommen sind. Seit 1998 arbeitet NOAM im Rahmen des Irgun Merkaz Olej Europa, einer seit 1932 existierenden Einwanderer-Organisation. Seit kurzem hat NOAM eine neugestaltete Internet Präsenz, wie AVIVA berichtet.
Näheres und der Link zur (deutschsprachigen) neuen NOAM-Internetseite in der Rubrik ISRAEL, DEUTSCHLAND, EUROPA UND DIE WELT.
Auch Afrikaner kamen ins KZ. Als freie Mitarbeiterin der KZ-Gedenkstätte Hamburg-Neuengamme forscht die Historikerin Rosa Fava seit Jahren über dieses Thema. Auch bietet sie Führungen an und hat Unterrichtsmaterial zu diesem wenig bekannten Aspekt des nationalsozialistischen Rassismus entwickelt. Die TAZ bat die Forscherin zum Interview: "Keine schwarzen Deutschen".
Der Link zum Interview in der Rubrik VERGANGENHEIT...
Viele Bewohner der Küstenstädte hatten 1944 in Sant' Anna di Stazzema, 660 Meter hoch über der nordtoskanischen Ferienküste gelegen, wo hinauf damals nicht mal eine Straße führte, Schutz vor dem Krieg gesucht. Am 12. August aber kamen von italienischen Faschisten geführte deutsche SS-Angehörige und metzelten 560 Menschen nieder. Auf dem Rasen vor der Kirche häuften die Mörder die Leichen auf, bedeckten sie mit Stroh und zündeten sie an. Dieser Tage gedachte man des Massakers mit der Einweihung einer Friedensorgel. Roman Arens war für die FRANKFURTER RUNDSCHAU dabei: "Das Grauen nicht vergessen".
Der Link zum Beitrag in der Rubrik VERGANGENHEIT...
Als Deutscher kann man in islamischen Ländern gelegentlich eine Form der Gastfreundschaft kennen lernen, die bestürzt. Dann nämlich, wenn das Willkommen verbunden ist mit dem Lob des Nationalsozialismus, weil der die Judenvernichtung betrieben hat. Das ist nicht die einzige Form des Antisemitismus, die in islamischen Ländern anzutreffen ist. In Filmen, Büchern, journalistischen Beiträgen wird Judenhass gepredigt - und auch in religiösen Ansprachen. Der Islamwissenschaftler Michael Kiefer hat sich mit diesem Phänomen intensiv befasst und gibt im Interview mit dem RADIO BERLIN BRANDENBURG Auskunft: "Islamischer Antisemitismus".
Der Link zum Interview in der Rubrik ANTISEMITISMUS.
Gott ist tot! Es lebe der Atheismus! Nach den Erfolgen der Evangelikalen und Kreationisten kommt jetzt der Konter der Gottlosen. Die Bestsellerlisten haben die Autoren der Neuen Atheisten schon erobert. Gläubige fürchten sich vor weiteren säkularen Attacken. Die Wochenzeitschrift JUNGLE WORLD widmet dem "neuen Atheismus in den USA" drei Beiträge, in denen es um u.a. um die die Schlagkraft der Frevler und Ungläubigen von Richard Dawkins bis zu Christopher Hitchens geht, Mit dabei auch ein Interview mit Greg Graffin, dem Sänger und Texter der Punkband "Bad Religion", die als eine der einflussreichsten Punkbands in den USA gilt und mit einem durchgestrichenen Christuskreuz als Logo auftritt. Greg Graffin ist aber nicht nur Punk, sondern auch Professor für Evolutionsbiologie an der Cornell University in Ithaca. Er promovierte über »Monismus, Atheismus und die naturalistische Weltanschauung«.
Alle Links zum Thema in der Rubrik INTERRELIGIÖSE WELT.
Der niederländisch-britische Autor Ian Buruma lebt als freier Publizist in London; sein Buch "A Murder in Amsterdam", in dem es um den Mord an Theo van Gogh in Holland ging, war im Frühjahr Gegenstand einer heftigen Debatte unter europäischen Intellektuellen, Auslöser der Erregung: Burumas Vorwurf an die Islam-Dissidentin Hirsi Ali, sie sei eine „Fundamentalistin der Aufklärung“. In einem Essay im österreischischen STANDARD macht er nun einige grundsätzliche "Anmerkungen zur Auseinandersetzung um das Verhältnis des Westens zu den Muslimen", die durch den "Minarett-Streit" in einigen Städten Europas neu entfacht wurde" und empfiehlt: "Keine Angst vor dem Islam".
Der Link zum Essay in der Rubrik INTERRELIGIÖSE WELT.
Mit dem Verbot, sich ein Bildnis von Gott zu machen, hat die Kunst sich nie so recht abgefunden. Schon gar nicht das Kino, in dem Gott auf vielfältige Weise präsent ist: meist in Andeutungen, manchmal aber auch als Figur. Am 9. August kommt mit «Evan Allmächtig», der Fortsetzung des Komödienerfolgs «Bruce Allmächtig» von 2003, ein Film in die Kinos, in dem etwa der Schauspieler Morgan Freeman Gott verkörpert. Anlass für die NETZEITUNG einmal darzulegen, wie das Kino Gott darstellt: "Gott als Besetzungs-Coup".
Der Link zum Artikel in der Rubrik INTERRELIGIÖSE WELT.
Das Brandenburgische Innenministerium hat es abgelehnt, einen Erlass aus dem vergangenen Jahr zurückzunehmen, der den Aufenthalt jüdischer Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion regelt. Gegen den Erlass hatte der Vorsitzende der Gesetzestreuen Jüdischen Gemeinde, Alexander-Schimon Nebrat, protestiert. Der Erlass benachteilige jüdische Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion erheblich, so Nebrat. Rüdiger Braun erläutert in der MAERKISCHEN ALLGEMEINEN Einzelheiten und Hintergründe des Erlasses und des Protestes dagegen: "Weniger jüdische Zuwanderer im Land".
Der Link zum Beitrag in der Rubrik JÜDISCHE WELT.
Hanno Loewy (46), Literatur- und Filmwissenschafter, Autor und Kurator aus Frankfurt, leitet seit 2004 das Jüdische Museum Hohenems. Als Zuwanderer in Österreich - Levy kommt aus Frankfurt, wo er das Fritz-Bauer-Institut mit gründete und leitete - schätzt er die unaufgeregte Art der Österreicher, vermisst aber den Diskurs, wie er im Interview mit dem STANDARD bekennt: "Die konzentrierte Ingenieurskunst macht den Charme".
Der Link zum Interview in der Rubrik JÜDISCHE WELT.
In Aserbaidschan wird man selten müde zu loben, sich gegenseitig oder auch sich selbst. Besonders gerne lobt man sich für das friedliche Zusammenleben der Religionen. Denn Aserbaidschan ist ein muslimisches Land, jedoch - es ist weit entfernt vom Fundamentalismus des im Süden angrenzenden Iran. Davon profitierten bislang insbesondere die Juden im Land, die seit Jahrhunderten dort ansässig sind. Nina Körner erzählt in der JÜDISCHEN ZEITUNG ihre Geschichte und ihr Leben in Asebaidschan: "Brüderlich mit dem Präsidenten".
Der Link dazu in der Rubrik JÜDISCHE WELT.
Mitten im idyllischen Schwarzwald, zwischen Bergen, Wäldern, Wiesen und Kühen, lebt ein Mann, der sicher ist, dass all das, was ihn umgibt, innerhalb von sechs Tagen entstanden ist. Vor rund 10.000 Jahren, davon ist Reinhard Junker überzeugt, schuf Gott Himmel und Erde, Berge, Tiere und den Menschen. Im beschaulichen Örtchen Baiersbronn arbeitet der Geschäftsführer der bundesweit größten kreationistischen Gruppe «Wort und Wissen» an seiner biblischen Schöpfungslehre, wie Angelika Hensolt für EPD berichtet: "Schöpfungslehre im Namen des Herrn".
Der Link zur Reportage in der Rubrik CHRISTLICHE WELT.
Einen angenehmen Tag wünscht
Dr. Christoph Münz
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